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Die NATO will Russland besiegen, aber keinen ausgewachsenen Krieg führen

Die NATO will Russland besiegen, aber keinen ausgewachsenen Krieg führen

Die westlichen Machthaber und ihre Lakaien schüren einen Krieg gegen Russland, der den gesamten Planeten gefährdet.

NATO-Chef Jens Stoltenberg enthüllte diese Woche die zynische Kriminalität der von den USA geführten Militärachse. Der tugendhaft klingende NATO-Block hat versehentlich zugegeben, dass er den Weltfrieden vorsätzlich gefährdet.

In einer Rede in seinem Heimatland Norwegen erklärte der NATO-Generalsekretär, das Militärbündnis sei entschlossen, das Regime in Kiew zu unterstützen, um Russland zu besiegen. Stoltenberg sagte auch, der von den USA geführte Block wolle den Ausbruch eines umfassenden Krieges verhindern. Dies ist eine wahnhafte Doppelzüngigkeit. Indem die NATO die Ukraine mit Waffen vollpumpt, verschärft sie den Krieg in der Ukraine und sorgt dafür, dass der Konflikt außer Kontrolle gerät und sich zu einem ausgewachsenen Krieg zwischen Atommächten ausweitet.

Erst diese Woche kündigten die Vereinigten Staaten weitere 550 Millionen Dollar an Militärhilfe für das Kiewer Regime an. Damit beläuft sich die militärische Unterstützung der Biden-Regierung bisher auf insgesamt fast 9 Milliarden Dollar. Neben den USA haben auch andere NATO-Staaten dem Kiewer Regime immer mehr moderne Waffen zur Verfügung gestellt. Wie Stoltenberg offen zugibt, besteht das Ziel darin, Russland zu besiegen. Politik und Diplomatie sind tote Buchstaben. Das ist Krieg.

Vor allem die Vereinigten Staaten und Großbritannien lenken die Feuerkraft der ukrainischen Streitkräfte gegen russische Truppen und die russische Zivilbevölkerung in der Donbass-Region. In einem unheilvollen Nachhall der Geschichte spielt Deutschland eine führende Rolle bei der Versorgung der ukrainischen Nazi-Miliz mit offensiven Artilleriesystemen. Der Stellvertreterkrieg gegen Russland entwickelt sich immer mehr zu einer direkten Konfrontation zwischen der von den USA geführten NATO-Achse und der Russischen Föderation.

Stoltenberg beklagt, der Konflikt in der Ukraine sei die gefährlichste Situation in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Die westlichen Staats- und Regierungschefs machen Russland für den Einmarsch in die Ukraine und die daraus resultierende weltweite Unsicherheit verantwortlich. Ihr angebliches Wehklagen ist zynisch und voller Täuschung. Die US-geführte Achse hat den Brandherd durch den Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014 geschaffen, als sie ein fanatisches antirussisches faschistisches Regime an die Macht brachte. Die transatlantische Allianz hat in den letzten acht Jahren eine Kriegsmaschinerie in der Ukraine aufgebaut, um Russland zu destabilisieren. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar war der Höhepunkt der Nötigung, ein Schritt, der durch das zunehmend bedrohliche Regime an Russlands Grenze notwendig wurde.

Doppeldenk, Täuschung und Irreführung sind die Markenzeichen der Erklärungen Washingtons und seiner NATO-Sprachrohre wie Stoltenberg. Das zeigt sich auch bei anderen Entwicklungen ganz deutlich.

Diese Woche stand die Welt am Rande eines Krieges zwischen den USA und China wegen Taiwan. Washington und die europäischen Verbündeten verurteilen China für seine überzogene Reaktion auf den Besuch der hochrangigen US-Politikerin Nancy Pelosi in dem chinesischen Territorium. Die USA geben vor, dass der Besuch „normal“ und keine Provokation war. Dabei hat Washington die Souveränität Chinas unerbittlich verletzt, indem es Taiwan mit Raketen und anderen modernen Waffen aufrüstete. Wenn China dann auf die wachsende Bedrohung vor seiner Haustür reagiert, beklagen die USA und die westlichen Medien Chinas „Säbelrasseln“.

Die Vereinigten Staaten und ihre NATO-Lakaien treiben Russland und China verzweifelt zur Konfrontation. Die Ukraine und Taiwan sind nur zwei Schlachtfelder in einem größeren geopolitischen Krieg um die globale Vorherrschaft der USA. Das amerikanische De-facto-Imperium beruht auf der Aufrechterhaltung von Militarismus und kriegsähnlichen Spannungen. Das Entstehen einer multipolaren Welt, in der die USA nicht mehr die vermeintlich oberste Macht sind, ist Washington und seinen NATO-Lakaien ein Gräuel. Das Schwinden der imperialen Macht der USA im Einklang mit ihrer scheiternden kapitalistischen Wirtschaft ist die Triebfeder für den Anstieg des rücksichtslosen Militarismus gegenüber Russland und China.

Die so genannte „regelbasierte Ordnung“ ist nur ein Euphemismus für die imperiale Hegemonie der USA. Russland aus Europa und seinem Energiehandel mit dem Kontinent auszuschließen, ist Teil dieses geopolitischen Spiels. China wie eine Kolonie zu kontrollieren, wie in den Tagen der Opiumkriege, ist ein weiterer Teil dieses schmutzigen Spiels. Die Vorherrschaft über Eurasien ist das Ziel, das westliche imperiale Planer schon lange anstreben. Der Weg zu diesem großen Ziel führt über Konflikte und Eroberung. Zu einer Eroberung wird es nicht kommen, weil Russland und China viel zu mächtig sind, als dass sie, wie vom US-geführten westlichen Imperialismus gewünscht, klein beigeben würden. Dennoch wird es zu Konflikten kommen, weil die imperiale Macht der USA keine andere Möglichkeit kennt, zu existieren.

Jens Stoltenberg, der demnächst einen neuen lukrativen Job als Chef der norwegischen Zentralbank antreten wird, ist ein Nichts von einer Person. Aber sein Eingeständnis in dieser Woche ist bezeichnend für die Kriminalität der von den USA geführten Achse. Russland in der Ukraine zu besiegen ist eine rücksichtslose kriminelle Agenda, die Teil eines umfassenderen globalen Machtspiels ist, an dem auch China beteiligt ist.

Die Überflutung der Ukraine mit immer mehr Offensivwaffen stellt sicher, dass das wütende Kiewer Regime weiter Krieg führt und jede Art von politischer Einigung mit Moskau vermeidet. Denn, wie Stoltenberg sagt, geht es nur darum, Russland zu unterwerfen. Die westlichen Machthaber und ihre Lakaien heizen einen Krieg gegen Russland an, der den gesamten Planeten gefährdet. Dennoch besitzen diese Verbrecher in hohen Ämtern die Dreistigkeit, der Welt zu erzählen, sie würden versuchen, einen ausgewachsenen Krieg zu verhindern.