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Die schockierende Praxis der US Navy: Amerikanische Leichen für israelische Experimente?

Ein verstörender Bericht von USC Annenberg Media, einer von Studenten geleiteten Medienplattform der University of Southern California, deckt eine beunruhigende Praxis auf: Seit 2017 hat die US Navy einen Vertrag mit der USC, um Dutzende Leichen verstorbener Amerikaner zu kaufen und sie US-amerikanischen sowie israelischen Militärärzten zu überlassen. Ziel ist es, die Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen zu üben. Diese Enthüllung wirft ernsthafte ethische Fragen auf und legt nahe, dass die USA Praktiken dulden, die sie anderen Ländern wie China oder Nordkorea vorwerfen.

Ein Vertrag mit weitreichenden Implikationen

Der Vertrag, unterzeichnet zwischen dem Surgeon General der US Navy und dem Generalarzt der israelischen Armee, sieht vor, dass das Navy Expeditionary Medicine Training Institute IDF-Personal praktische Fortbildungen an frischem menschlichem Gewebe ermöglicht. Mindestens 89 Leichen wurden von der US Navy erworben, wobei die USC dafür etwa 860.000 Dollar zahlte – rund 10.000 Dollar pro Leiche. Fast die Hälfte dieser Leichen wurde von israelischen Militärärzten operiert. Ein solcher Vertrag ist derzeit noch in Kraft, und die Details sind öffentlich auf Regierungswebsites einsehbar.

Ethische und rechtliche Bedenken

Besonders beunruhigend ist, dass einige dieser Leichen vom Amt für Verstorbene (Office for Decedent Affairs) stammen, das nicht beanspruchte Tote einäschert oder beerdigt. Es bleibt unklar, ob die Familien der Verstorbenen überhaupt darüber informiert wurden, dass die Leichen ihrer Angehörigen für derartige Zwecke verwendet wurden. Diese mangelnde Transparenz wirft die Frage auf, ob die Zustimmung der Familien eingeholt wurde oder ob hier ein gravierender Verstoß gegen ethische Standards vorliegt.
Das LA County General Medical Center bestreitet, dass ausländisches Personal, insbesondere israelische Ärzte, jemals Leichen in ihrem Institut berührt oder operiert habe. Diese Aussage steht jedoch im Widerspruch zu den dokumentierten Verträgen und Berichten, was die Glaubwürdigkeit der offiziellen Stellungnahmen infrage stellt.

Ein zweifelhaftes „America First“

Die Enthüllungen stehen in scharfem Kontrast zu der „America First“-Rhetorik, die von Donald Trump und seiner Administration vertreten wurde. Während die USA Ländern wie China oder Nordkorea ähnliche Praktiken vorwerfen, scheint die Marine unter Trumps Regierung selbst amerikanische Leichen nach Israel überstellt zu haben. Diese Praxis wird durch finanzielle Unterstützung pro-israelischer Großspender und ein Kabinett, das als stark pro-israelisch gilt, ergänzt. Dazu kommen milliardenschwere Waffenlieferungen an Israel, die von US-Steuerzahlern finanziert werden.

Parallelen zu palästinensischen Vorwürfen

Palästinenser werfen Israel seit Langem vor, Organe aus toten Palästinensern zu entnehmen. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass verstümmelte Leichen an palästinensische Familien zurückgegeben wurden. Israel hat zudem zugegeben, Organe – einschließlich Hornhäuten und Haut – nicht nur von Palästinensern, sondern auch von afrikanischen Arbeitern in Israel entnommen zu haben. In einem dokumentierten Fall wurden Leichen mit zugeklebten Augen an ihre Familien zurückgegeben, nachdem Hornhäute entnommen wurden. Haut von Verstorbenen wurde offenbar verwendet, um Wunden israelischer Soldaten zu behandeln.

Ein moralischer Tiefpunkt

Die Enthüllungen werfen ein düsteres Licht auf die Prioritäten der US-Politik und ihrer Verbündeten. Während Universitäten verklagt werden, weil sie nicht hart genug gegen pro-palästinensische Proteste vorgehen, und Kritiker der Verlagerung von US-Medieninstitutionen nach Israel mit Ausweisung bedroht werden, scheint die Überstellung amerikanischer Leichen für militärische Experimente kaum öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Die Frage bleibt: Wo ist die Grenze? Wenn selbst die Leichen verstorbener Amerikaner für ausländische Interessen genutzt werden, was bedeutet dann „America First“ wirklich?

Fazit

Die Praxis der US Navy, Leichen verstorbener Amerikaner für militärische Experimente nach Israel zu überstellen, ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern widerspricht auch den Werten, die die USA angeblich vertreten. Die mangelnde Transparenz gegenüber den Familien der Verstorbenen, die Doppelmoral in der Außenpolitik und die Verstrickung in umstrittene Praktiken werfen ein Schlaglicht auf eine Politik, die von finanziellen und geopolitischen Interessen geleitet zu sein scheint. Es ist an der Zeit, dass die Öffentlichkeit Antworten verlangt und eine unabhängige Untersuchung dieser schockierenden Vorgänge gefordert wird.