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Die Überwindung des Politischen

Hans-Jürgen Geese 

Der griechische Philosoph Platon (ca. 428-347 BC) argumentierte, dass Künstler aus der Gesellschaft verbannt werden sollten, da die Welt, wie sie existiere, bereits perfekt sei. Er behauptete, dass Künstler unnötigerweise versuchten, lediglich Imitationen von dieser bereits perfekten Welt zu produzieren. Was für die Menschheit nur schädlich sein wird und letztendlich unheilvoll enden müsse.

Diese seiner Meinung nach gefährlichen Imitationen beruhen auf Gefühlserregungen, auf Emotionen, auf unkontrollierten Phantasien, auf Wunschvorstellungen, auf Leidenschaften, auf hinterhältigen Manipulationen gar, die die Menschen von der objektiven Realität der wahren Welt entfernten. Wir sollten uns aber darauf konzentrieren, diese wahre Welt mit unserem Geiste zu erkennen und dann zu meistern wie sie ist. Emotionen führen uns unweigerlich in den Untergang.