Die Weltbank (WB) hat ein Grundsatzpapier herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass sie die Entwicklung eines Rahmens für elektronische Signaturen (einschließlich der Verwendung biometrischer Authentifizierung), die rechtliche Anerkennung und Vertrauen beinhalten, fördern möchte.
Der Zweck dieser „Schlüsselkomponenten“ für digitale Transaktionen ist es, „das Entstehen einer vertrauenswürdigen digitalen Wirtschaft“ zu erleichtern – so die Meinung dieser globalen (und globalistischen) Finanzinstitution.
Ihre Rolle besteht darin, die Identitäten der Menschen mit Online-Interaktionen zu verknüpfen, wobei elektronische Transaktionen, wie sie von der WB definiert werden, ein breites Spektrum an Aktivitäten abdecken. Und die WB ist überzeugt, dass elektronische Signaturen eine entscheidende Komponente der digitalen Wirtschaft sind.
Wir haben eine Kopie des Vermerks für Sie hier.
In dem Vermerk heißt es zunächst, dass es sich bei einer elektronischen Transaktion um einen Vorgang, eine Handlung oder eine Reihe von Vorgängen handelt, die kommerziell oder nicht kommerziell sind und die Bereitstellung von Informationen und/oder elektronischen Behördendiensten umfassen.
Laut dem Vermerk finden elektronische Transaktionen in allen Bereichen statt, von Banken, Krediten, Versicherungen, Gesundheit, Bildung, Handel und öffentlichen Diensten bis hin zur Justiz.
In dem Dokument wird auch erläutert, was die elektronische Signatur – der „Rahmen“, für den sich die Weltbank stark macht – bedeutet. Es könnte ein Klick auf eine ToS-Schaltfläche „Zustimmen“ sein oder das Eintippen des eigenen Namens am Ende einer E-Mail oder Nachricht.
In dem WB-Papier heißt es auch, dass die meisten elektronischen Signaturen in der digitalen Welt durch die – digitale – Identität der Menschen überprüft werden müssen. Nur das, was die Weltbank als „geringstes Vertrauen“ in elektronische Signaturen bezeichnet, sollte ohne eine „gewisse“ Sicherheit der Identität zugelassen werden.
Daher können „digitale ID und elektronische Signatur zusammen implementiert werden, wobei ein digitaler ID-Ausweis mit einem Signaturzertifikat verknüpft ist oder ein solches enthält.“
Ein weiterer Vorschlag des Vermerks ist die Verknüpfung mit legalen ID-Systemen, die „eine digitale Überprüfung von Attributen und/oder eine digitale Authentifizierung vorsehen“.
„Ein weiterer möglicher Weg“ ist die Integration elektronischer Signaturen in diese Ausweissysteme, wobei Smartcards und „mobile Formfaktoren“ als bisher „einigermaßen erfolgreich“ beschrieben werden.
Keine Wirtschaft kann als vollständig digitalisiert angesehen werden, ohne elektronische Signaturen zu integrieren, heißt es in dem Grundsatzpapier. Die Weltbank ist entschieden gegen physische Unterschriften und möchte stattdessen, dass diese zentralisierten und leicht zu kontrollierenden „Rahmen“ die Interaktionen zwischen Menschen ersetzen und den gesamten Vorgang online verlagern.
Das Einzige, was bleibt, ist, sowohl die Regierungen als auch die Menschen davon zu überzeugen, dass solche Systeme vertrauenswürdig sind. Das ist natürlich die Voraussetzung für eine breite Akzeptanz und kein einfach zu lösendes Problem.
In den Berichten ist daher die Rede davon, dass die WB empfiehlt, das Problem „nicht nur mit Hilfe von Technologie“ anzugehen, sondern auch „mit einer Kombination aus rechtlichen, verfahrenstechnischen und technischen Elementen“.


