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Dr. Wolfgang Wodarg – Exklusivabdruck aus meinem Buch „Falsche Pandemien“:

Dr. Wolfgang Wodarg – Exklusivabdruck aus meinem Buch „Falsche Pandemien“:

„Tipps eines Pandemie-Beraters

Dass sich publikumswirksame virologische Leitfiguren für Pandemie-Alarmismus bewährt haben, sieht man nicht nur an Van-Tam in UK, Fauci in den USA und Drosten in Deutschland. Ich finde es bedrückend, wie sich zum Beispiel gerade Experten der Virologie in der pharmafinanzierten European Scientific Working group on Influenza (ESWI) (24) prostituieren.

Auch in der Schweinegrippe-Kampagne führte in Belgien ein Flu-Commissioner die nationale Regie: der Veterinär Marc Van Ranst. Dieser trug für die ESWI bei einer Veranstaltung des Chatham House in London am 22. Januar 2019 — also 10 Jahre nach seinem Einsatz — noch einmal eine sehr sehenswerte Manöverkritik der Schweinegrippe vor. Er gab vor Vertretern der Impfstoffindustrie in einer launigen Präsentation alle seine Tricks zum Besten und zeigte, mit welcher geschickten Strategie man mit dem Nimbus eines virologischen Fachmannes den Medien und damit der Bevölkerung die für Angst und Aufmerksamkeit erforderlichen Bilder und Kommentare vermitteln kann. Das Fachpublikum war begeistert.

Unter dem Motto „Die nächste Pandemie kommt bestimmt, was müssen wir diesmal besser machen?“ erwähnte er vor den Gästen der ESWI auch spottend die Untersuchungen des Europarates zur Schweinegrippe/Fake Pandemic im Frühjahr 2010 und meinte, ich sei mit meiner Initiative im Europarat ja wohl zu spät gekommen, nämlich erst dann, als das Geschäft längst in trockenen Tüchern war.

Er hatte damit insofern recht, als ich mir mit meinen frühen Warnungen damals kaum Gehör schaffen konnte und der Europarat erst ab Dezember 2009 die Aufarbeitung sehr gut wahrnahm, als die 18 Milliarden Dollar für unnütze Impfstoffe vermutlich überall längst gezahlt waren. Der Hauptnutzen meines Einsatzes lag eher darin, dass die risikoreiche Pandemie-Vakzine nicht benutzt, sondern entsorgt wurde. Bezahlt hatte die Regierung natürlich schon. Der Moderator der strategischen Sitzung im Chatham House war übrigens ESWI-Chef und Pandemie-Veteran Albert Osterhaus. Schon aus präventiv-psychologischen Gründen ist diese Aufzeichnung sehr sehenswert (25).

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das deutsche Pendant zu Van Ranst, Christian Drosten, schon 2009 versucht hatte, mit seinem Steckenpferd, dem PCR-Test, ins Geschäft zu kommen.

Auch bei der Schweinegrippe hatte er einen Test gebastelt (26) und ihn zum Nachweis der Erreger angeboten. Die Möglichkeiten des „Testen, Testen, Testen“ waren bei der Schweinegrippe jedoch noch nicht so ausgefeilt entwickelt wie beim heutigen Fearmongering.“


Mein Buch „Falsche Pandemien“ steigt unmittelbar auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste ein. Ich bedanke mich bei allen Lesern sehr herzlich.

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