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Endlösung 2.0

Endlösung 2.0

Weder Täter noch Opfer sein – geht das?

Klaus Madersbacher

Was wollten die Nazis bzw. ihre Hintermänner eigentlich? Welches Ziel/ welche Ziele hatten sie im Auge?

Wieder einmal lege ich meinen Lesern dringendst ans Herz, sich »Endlösung« und „Vordenker der Vernichtung“ von Goetz Aly/Susanne Heym (Links zur Buchhandlung Hugendubel in München) zuzulegen und sich intensiv mit diesen Büchern zu beschäftigen.  

Kurz gesagt zeigen die Autoren klar und deutlich auf, dass die Nazis keine wahnsinnigen Verbrecher waren, sondern dass sie sehr rational planten und vorgingen. Die Ziele, die sie verfolgten, sind durchaus nachvollziehbar. Von ähnlicher Mentalität geprägt ist etwa auch Klaus Schwabs „The Great Reset“, in dem ebenso alles auf wirtschaftlichen Überlegungen einer bestimmten Gruppe von Menschen beruht.

Womit wir auch schon in der Gegenwart angekommen wären.

Höre ich mich auf der virologischen Gerüchtebörse um, dann fühle ich mich unweigerlich an die „Rassenlehre“ der Nazis erinnert. Evidenzfrei werden alle möglichen Behauptungen aufgestellt, die der politischen Führung als „wissenschaftliche“ Aufmachung ihres Handelns dienen. Wie damals bläut eine ungeheure Propagandamaschinerie den Menschen ununterbrochen ein, wie gefährlich die Situation ist und dass die Maßnahmen des Regimes „alternativlos“ sind. So wurde/wird ein Klima der Angst erzeugt und ein großer Teil der Bevölkerung gefügig gemacht. Goebbels war übrigens ein Bewunderer von Edward Bernays und dessen 1928 erschienenem Standardwerk „Propaganda“, das nach wie vor die Grundlage von Public Relations bildet, einem ebenfalls von Bernays erfundenen Begriff – „Propaganda“ klingt ja nicht wirklich vertauenserweckend, nicht wahr?

Über die Rolle der Werbeindustrie, der Institute, „Denkfabriken“ usw. kann man sich leicht selbst ein Bild machen, wenn man weiß, welch riesige Summen das Regime für Werbung ausgibt, von den milliardenschweren „öffentlich-rechtlichen“ Anstalten ganz abgesehen, die mit regimetreuer Propaganda die öffentliche Meinung prägen und weichklopfen.

Um „Übervölkerung“ ging es auch „damals“.

In den eingangs empfohlenen Büchern wird das ausführlich erörtert und ich will Ihnen nicht ersparen, sich selbst kundig zu machen.

Nur kurz: auch damals war die Wirtschaft im „Umbruch“. Klein strukturierte Landwirtschaft, Gewerbe usw. verhinderten eine industriell