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EU-Abgeordneter rechnet mit der EU-Politik ab: So kann es nicht weitergehen.
European Parliament CC BY 2.0

EU-Abgeordneter rechnet mit der EU-Politik ab: So kann es nicht weitergehen.

Der Zustand der Europäischen Union ist eine einzige Krise, eine Energiekrise, sagte der Europaabgeordnete Rob Roos (JA21) im Rahmen der Debatte zur Lage der Union.

„Jahrelang haben diese Kommission und dieses Parlament die Atomenergie sabotiert und unsere eigene fossile Produktion unmöglich gemacht. Wir mussten und würden auf unzuverlässige Solar- und Windkraftanlagen setzen. Jetzt droht ein kalter Winter und Russland wird dafür verantwortlich gemacht. Aber es fehlt jegliche Selbstreflexion“, so Roos.

Wir befinden uns auch in einer Kaufkraftkrise. Aufgrund der EZB-Politik erreicht die Inflation zweistellige Werte, und das hart verdiente Geld der einfachen Sparer löst sich in Rauch auf. Die Europäische Union hat keine Lösung, sagte der Abgeordnete.

„Meiner Meinung nach ist all dies auf eine viel größere Krise zurückzuführen: eine Krise der nationalen Souveränität. Denn praktisch alle Probleme, mit denen die Europäische Union derzeit zu kämpfen hat, sind auf die euroföderalistische Ideologie dieser Kommission zurückzuführen“, betonte Roos.

„Die europäische Einigung ist zum Selbstzweck geworden. Alles muss grün sein. Für diese Kommission ist der Bürger nur ein Hindernis. In einer Union, die sich nur um den Handel drehen würde, könnte jedes Land seine eigenen Lösungen finden. Was für die Niederlande gilt, muss nicht unbedingt auch für Portugal gelten und umgekehrt, aber in der EU ist das nicht mehr möglich. Die Kommission zieht immer mehr Macht an sich und regiert per Diktat. Der Euroföderalismus führt uns von einer Krise in die nächste“, sagte er.

Das kann so nicht weitergehen. Es ist höchste Zeit, zu einem Europa der souveränen Staaten zurückzukehren, schloss der Abgeordnete.