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Faktencheck: Unwahre Behauptungen von Abgeordneten im Impfpflicht-Entwurf

Faktencheck: Unwahre Behauptungen von Abgeordneten im Impfpflicht-Entwurf

Am vergangenen Freitag kam ein Eckpunktepapier aus dem Bundestag an die Öffentlichkeit, das erste Details eines Impfpflichtgesetzes nennt. Multipolar hat die darin aufgestellten Behauptungen überprüft. Außerdem: Die in der letzten Woche zugänglich gewordenen Abrechnungsdaten der Krankenkassen für 2021 belegen einen massiven Anstieg der Behandlungen von Impfnebenwirkungen. Die Daten zeigen auch, dass eine Überlastung der Krankenhäuser – Hauptargument für eine Impfpflicht – zu keinem Zeitpunkt der Corona-Krise drohte.KARSTEN MONTAG, 8. Februar 2022, 0 Kommentare, PDF

Das Eckpunktepapier für ein Gesetz für eine allgemeine Impfpflicht, erarbeitet von einer Gruppe um die Abgeordneten Janosch Dahmen, Till Steffen (beide Grüne), Katrin Helling-Plahr, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (beide FDP) sowie Heike Baehrens, Dagmar Schmidt und Dirk Wiese (alle SPD), beginnt mit der Zielsetzung, man wolle „das Gesundheitswesen vor erneuter Überlastung schützen“ und schließt mit der Aufforderung, die PR-Anstrengungen für die Impfkampagne „kreativ zu verstärken“. Fragen zur Sicherheit werden darin nicht thematisiert. Multipolar hat die Angaben in dem Bundestags-Papier überprüft und stellt außerdem neue Krankenhausdaten zur Häufigkeit ernster Nebenwirkungen der Impfungen vor.