Peter Haisenko
Es ist nun 80 Jahre her, dass die USA Atombomben über Hiroschima und Nagasaki abgeworfen haben. Seither wird die Atombombe als die ultimative Waffe gesehen. Betrachtet man aber die offiziellen Zahlen zu den Todesopfern, ist diese Einordnung einfach falsch.
Laut Statista betrug die Gesamtzahl an Toten, die durch die Atombombenabwürfe ums Leben kamen, sofort oder an den Spätfolgen, in Hiroschima 136.000 und in Nagasaki 64.000. Betrachtet man dazu die allgemein angenommenen Halbwertszeiten für radioaktive Substanzen, wundert sich der Beobachter, dass beide Städte nach kurzer Zeit an derselben Stelle wieder aufgebaut und bewohnbar waren. Das sagt uns schon etwas über die Spätfolgen eines Atombombenabwurfs. Aber bleiben wir bei den Toten, zunächst in Japan.
Tokyo wurde von amerikanischen Bombern mehrfach


