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«Irreführende Zahlen» zu Corona-Schnelltests

«Irreführende Zahlen» zu Corona-Schnelltests

Die NZZ bestätigt, worüber Infosperber am 19. April informierte: Über 30 Zeitungen haben Ansteckende mit Infizierten verwechselt.

Mehr als 30 Schweizer Zeitungen von zwei Verlagskonzernen verbreiteten irreführend, der Roche-Nasentest habe eine Treffsicherheit von weniger als 33 Prozent. Richtig sei, schrieb Infosperber, dass Schnelltests «gleich viele Ansteckende finden wie die PCR-Tests». Massen-Schnelltests und Selbsttests haben zum einzigen Ziel herauszufinden, ob jemand zum Zeitpunkt des Tests ansteckend ist.

Die 33 Prozent waren das Resultat einer Studie der Universität Lausanne. Doch diese Studie untersuchte nicht, mit welcher Treffsicherheit die Schnelltests alle Ansteckenden finden, sondern alle mit einem PCR-Test positiv Getesteten («Infizierten»). Doch «mehr als die Hälfte» der mit einem PCR-Test positiv Getesteten seien zum Zeitpunkt des Tests nicht mehr ansteckend, erklärt beispielsweise die Londoner Epidemiologie-Professorin Irene Petersen. Unter PCR-positiv Getesteten