Die Ursprünge von Gold als Reichtum
Lange bevor Gold als Währung verwendet und zu Münzen geprägt wurde, war es für die alten Zivilisationen Ägyptens und Sumers ein Gegenstand von unermesslichem Wert. Es wurde wegen seiner Seltenheit, Formbarkeit und ästhetischen Anziehungskraft hoch geschätzt. Vor dem Aufkommen des Münzwesens wurde Gold zwar im Handel verwendet, galt jedoch nicht als Geld im heutigen Sinne.
Stattdessen war es in Form von Schmuck, Ringen oder Rohbarren im Umlauf. Da diese Gegenstände nicht standardisiert waren, musste das Gold bei jeder einzelnen Transaktion mühsam gewogen und auf seine Reinheit geprüft werden. Während es sich gut als Wertspeicher für Herrscher und als Recheneinheit für große, staatliche Transfers eignete, war es für den täglichen Handel viel zu umständlich.


