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Joe Biden bekräftigt Washingtons Botschaft an die Welt: Vertraut uns nie und nimmer

Im Februar 2020 verkündete US-Präsident Donald Trump ein Friedensabkommen mit den Taliban, das den US-Streitkräften 15 Monate Zeit für den Abzug aus Afghanistan gab. Fast ein Jahr später, als der Abzug fast abgeschlossen war und nur noch 2.500 Angehörige der US-Streitkräfte auf afghanischem Boden verblieben, legte der neue Präsident Joe Biden den Amtseid ab und begann sofort zu beklagen, dass die Frist zum 1. Mai „schwer einzuhalten“ sei.

Die Behauptung ist auf den ersten Blick dumm. Das US-Militär ist großartig darin, Menschen zu bewegen. Acht Monate nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor wateten US-Marines auf Guadalcanal an Land. Fünf Monate nach der Invasion Kuwaits durch Saddam Hussein verlegten die USA 697.000 Soldaten in den Einsatzraum für die Operation „Desert Storm“. Für jeden kompetenten Kommandeur ist die Verlegung von 2.500 Soldaten von Punkt A nach Punkt B ein Wochenend-Hobby-Projekt, kein großes Unterfangen. Alles, was Biden tun musste, war den Befehl zu geben.

Am 13. Februar ließ das Weiße Haus ein neues Datum durchsickern: den 11. September, den 20. Jahrestag der Anschläge, die Präsident George W. Bush