Gemäss Insider soll Erfolgstochter des Tages-Anzeiger-Konzerns den Staat bei Kurzarbeitsgeldern getäuscht haben.
Die Medienriesen machen gerne die Hand auf, wenn es um staatliche Subventionen geht. Dabei ist zweifelhaft, ob man sich in Sachen Kurzarbeit korrekt verhält.
Was schon immer stossend war, wird in der Coronakrise noch stossender. Die Medienbranche serbelt, die Belegschaft krüppelt oder wird entlassen, und währenddessen streichen sich die Chefs und die Aktionäre exorbitante Summen ein.
Das mit Abstand grösste Medienunternehmen TX Group (ehemals Tamedia) verzeichnete im Geschäftsjahr 2019 ein Betriebsergebnis (Ebitda) von 196,8 Millionen Franken und schüttete 2020 Dividenden in der Höhe von 37 Millionen Franken aus.
Im Coronajahr 2020 ist das Ergebnis um 66,2 Millionen Franken eingebrochen. CEO und Verwaltungsratspräsident Pietro Supino hat deshalb das Aktionariat gebeten, auf


