Nächste PABS-Runde in Genf
Die Schweiz liefert, die WHO verwaltet und das Volk darf raten
Hinter verschlossenen Türen geht es um mehr als Pathogene – um Macht, Besitz und Schweigen
Nach dem MERS-Tag in Wimmis am 23. Oktober 2025 folgt die nächste Runde der PABS-Verhandlungen Anfang November in Genf. Während in Spiez ein Virus mit 37 Prozent Letalität als «Beitrag zur globalen Sicherheit» eingelagert wird, diskutieren in Genf die WHO-Mitgliedstaaten, wie solche Transfers künftig automatisch und verpflichtend ablaufen sollen. Kurz gesagt: Der «MERS-Tag» war die Generalprobe für das neue Pathogen Access and Benefit-Sharing-System (PABS), ein globales Tauschsystem für Erreger und deren genetische Informationen, verwaltet von der WHO.
Ein Land als Labor und Legitimationsquelle
Die Schweiz spielt in dieser Geschichte eine Doppelrolle: Sie ist Gastgeberin der WHO und zugleich


