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Dario Amodei, CEO Anthropic, (Foto: Chris Ratcliffe / Bloomberg / Getty Images)

Pentagon fordert unbeschränkten Zugang zur KI für militärische Zwecke – Doch Anthropic weigert sich

Im vorigen Artikel über den Bericht einer Verselbständigung eines KI-Modells und die damit verbundenen ungeheuren gesellschaftlichen Probleme und Gefahren habe ich bereits auf eine Meldung hingewiesen, dass Washington gewaltigen Druck auf die großen KI-Anbieter ausübe, ihre Modelle unbeschränkt für sämtliche militärischen Anwendungen freizugeben. Damit demonstrieren die politisch-militärischen Machthaber zugleich, wer die Kontrolle über die zivile KI-Entwicklung beansprucht. Es eröffnen sich düstere Perspektiven: KI-Modelle mit Eigenleben und selbständigem Urteil in unbegrenztem militärischen Einsatz. Doch Anthropic-CEO Dario Amodei widersetzt sich und zieht rote Linien.

Der zeitliche Ablauf ist auffällig. Matt Shumer schrieb in seinem besprochenen Artikel, dass am 5. Februar 2026 zwei große KI-Labore gleichzeitig neue Modelle veröffentlicht hätten, die eigenständige intelligente Entscheidungen treffen könnten. Er berichtete am 9. Februar darüber. Bereits am 10. Februar fanden im Pentagon Gespräche mit OpenAI