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Schweiz: Staatsstreich im Namen der Gesundheit
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Schweiz: Staatsstreich im Namen der Gesundheit

Das 70-köpfige Expertenteam, das die Schweizer Regierung seit Beginn der Pandemie berät, trägt einen militärischen Titel, „Task Force“, als wäre es eine Schockeinheit. Wie in anderen Ländern auch, ist ihr Aktionsfeld nicht nur die Krankheit, auch nicht die Wissenschaft, sondern die Verhaltensgewohnheiten der Menschen, d.h. sie haben ein Experiment des Social Engineering ins Leben gerufen.

Die internen Regeln des Teams besagen, dass seine Mitglieder nicht direkt mit den Medien kommunizieren dürfen. Nur sein Präsident ist dazu befugt, und wenn die Mitteilung neue Maßnahmen betrifft, muss sie erfolgen, nachdem diese von der Regierung bekannt gegeben wurden.

Die Mitglieder des Teams haben sich über diese Bestimmungen hinweggesetzt, indem sie regelmäßig an den Medien teilgenommen haben, die sie zu den Göttern erhoben haben: Nur was sie behaupten, ist Wissenschaft. Fernsehen, Radio und Zeitungen haben diese Unbekannte zu den wahren Stars der Gesellschaft und des Spektakels gemacht.

Vor einem Jahr kannte in der Schweiz niemand Martin Ackerman. Heute gibt es niemanden mehr, der sie in ihren jeweiligen Ländern nicht kennt. In einem Jahr haben die Zeitungen diesen neuen Berühmtheiten Tausende von Titelseiten gewidmet, ein Phänomen, das es noch nie zuvor gab, nicht einmal beim Sport, der Musik oder einem anderen Massenspektakel. Früher waren Journalisten Lautsprecher für Politiker, heute sind sie Lautsprecher für Wissenschaftler.

Natürlich ist das wissenschaftliche Team nicht nur beratend tätig. Sie schaffen eine neue Art von Gesellschaft, von persönlichen Beziehungen, von öffentlichem und privatem Verhalten.

Die Waffen dieser Experten sind sehr einfach. Sie bestehen aus Drohungen, Angst und Unwahrheiten. Wenn die Regierung (und die Gesellschaft) nicht tut, was sie sagt, wird der Hekatombe kommen. Wenn die Regierung beschließt, ihren Empfehlungen nicht zu folgen, setzen sich die Experten durch, indem sie sich an die Medien wenden, denn Journalisten, wie auch die Gesellschaft, glauben einem Wissenschaftler immer mehr als einem Politiker. Der Wissenschaftler weiß es, der Politiker gibt nur seine Meinung wieder.

So geschehen in der Schweiz mit der Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln oder der Schließung von Restaurants, Bars und Diskotheken.

Das wissenschaftliche Team ist nun eines der einflussreichsten Gremien in der Schweiz und niemanden scheint es zu interessieren, dass niemand sie gewählt hat, dass sie niemanden vertreten und niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig sind. Seine Mitglieder sind kooptiert. Sie haben sich selbst gewählt. Es gibt keine Geschäftsordnung, in der die Kriterien für die Wahl oder Abberufung festgelegt sind. Im März letzten Jahres wurde Pietro Vernazza, Chefarzt der Abteilung für Infektionskrankheiten eines Kantonsspitals, eingeladen und dann ohne jede Erklärung entlassen. Warum? Es ist nicht bekannt…

Neben der fehlenden demokratischen Legitimation ist auch die Arbeitsweise der Teams völlig undurchsichtig.

Wer sind die Experten, die Ihnen zur Verfügung stehen? Auch in der Schweiz gibt es keine Transparenz über die Interessenkonflikte der wissenschaftlichen Berater der Regierung. Bis Juni letzten Jahres gaben die Schweizer Experten keine Interessenerklärungen ab. Die Richtigkeit ihrer Erklärungen muss jedoch noch überprüft werden.

Wie treffen sie ihre Entscheidungen, durch Mehrheitsbeschluss, einstimmig, spielen sie ein Kartenspiel? Das weiß niemand.

Wird ein Protokoll geführt? Wenn ja, werden sie jemals öffentlich gemacht oder bleiben sie geheim?

Wie lange werden sie im Amt sein und Entscheidungen treffen, die das Leben und die Rechte der Menschen gefährden, bis sie selbst entscheiden? Es ist auch nicht bekannt.

In der Schweiz sagt man, dass die Experten keine Gebühren für ihre Beratung verlangen, was schwer zu glauben ist. In Spanien scheinen sie bezahlt zu werden, aber wie viel wurden sie bisher während der Pandemie bezahlt, wurden sie für Überstunden bezahlt oder nicht?

In der Schweiz weiß man, wer die Experten sind, aber nicht in Spanien. Die Experten sind Geister (im weitesten Sinne des Wortes). Welche Rolle spielen die IS-Global-Killer in dem Team, das die spanische Regierung berät, wem schulden sie ihre Loyalität, der Regierung oder der La Caixa, die sie finanziert?