Bericht: „Ich habe es gesehen, ich habe es gefühlt“ – US-Veteran schildert Kriegsverbrechen in Gaza
Tucker Carlson gibt in seinen Interviews nicht nur politischen Entscheidungsträgern eine Bühne, sondern auch Soldaten, Whistleblowern und Beobachtern vor Ort – Menschen, die erlebt haben, was anderen verborgen bleibt. In einem erschütternden Gespräch lässt er nun Oberstleutnant Tony Aguilar zu Wort kommen, einen 25-jährigen Angehörigen der US Army Special Forces („Green Berets“) und Träger des „Purple Heart“. Aguilar war im Irak stationiert, später im Gazastreifen. Was er dort sah, beschreibt er als „organisiertes Grauen“.
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Aguilar berichtet unter Tränen von einem gezielten Zermürbungskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung: Eltern, die „ihre toten Kinder – Skelette – in den Armen halten“, Menschen, die „völlig abgemagert und ausgehungert“ sind. Der ehemalige Elitesoldat räumt mit dem Vorwurf auf, es handle sich um Propaganda: „Das ist nicht gefälscht. Das ist echt. Menschen sterben.“
Besonders schwer belastet Aguilar die Rolle der sogenannten „Gaza Humanitarian Foundation“, die laut ihm keine ausreichende Hilfe liefert. Im Gegenteil: Die von den USA mit Millionen finanzierten Hilfslieferungen seien ineffektiv, mangelhaft organisiert und würden den Eindruck erwecken, es gäbe eine funktionierende Versorgung – was eine „Lüge“ sei.
„Die Menschen laufen bis zu 12 Kilometer – barfuß – um Reisreste vom Boden aufzusammeln. Und dann sterben sie beim Verlassen der Verteilzentren durch Schüsse der IDF.“
Eine zentrale Figur seines Berichts ist der kleine Junge Amir, den Aguilar an einem der Verteilorte traf: schmutzig, abgemagert, barfuß. Amir küsste Aguilars Hand – ein Zeichen tiefen Respekts in der arabischen Kultur. Aguilar kniete sich zu ihm, spürte die Knochen unter der Haut und sagte: „Amerika kümmert sich. Du wirst nicht vergessen werden.“
Am Ende wurde Amir auf dem Rückweg aus dem Verteilzentrum von israelischen Soldaten erschossen. Aguilar berichtet, dass IDF-Posten gezielt auf Menschen schossen, die gerade Essenshilfe erhalten hatten. „Diese Verteilzentren waren keine Zufallsfallen. Sie waren als Todesfallen konzipiert.“
Er wirft der israelischen Armee vor, „systematisch Kriegsverbrechen“ zu begehen – von der Vertreibung der Bevölkerung über gezielte Angriffe auf Zivilisten bis hin zur Entmenschlichung durch Sprache. Selbst US-Sicherheitskräfte vor Ort hätten palästinensische Zivilisten als „Zombie-Horde“ bezeichnet. Die Grenze zur Barbarei sei längst überschritten.
Aguilar ruft dazu auf, die Finanzierung der Gaza Humanitarian Foundation sofort einzustellen und die Mittel zu überprüfen. Er sagt: „Ich weiß nicht, wohin die 30 Millionen Dollar gegangen sind – aber nicht nach Gaza.“
Tucker Carlson lässt damit erneut eine Stimme zu Wort kommen, die in den großen Medien selten Gehör findet – und konfrontiert seine Zuschauer mit unbequemen Wahrheiten aus einem Krieg, dessen Frontlinien nicht nur militärisch, sondern auch moralisch verlaufen.
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