Peter Haisenko
Alle Jahre wieder kommen die Jahresrückblicke. Auch die Systemkabarettisten wie Nuhr, Uthoff und Welke tragen ihre Bilanz vor. Die laufen aber auch diesmal alle nach demselben Schema. An der aktuellen Regierung bleibt nichts unkritisiert, aber jegliche mögliche Alternative wird bekämpft.
Wenn sich diese Kabarettisten die Regierung und ihre Leistungen vornehmen, hat das nichts mehr mit Kabarett zu tun. Es ist die traurige Beschreibung eines jämmerlichen Zustands. Auf allen Ebenen. Die Kriegspolitik wird aber außen vor gelassen. Schließlich sind es halt doch nur Systemkabarettisten. Wahres Kabarett wäre, dieser Regierung und ihrem Chef Erfolge anzudichten. Das wagen sie dann doch nicht. Aber welchen Preis müssen sie bezahlen, diesen Kritiksturm ablassen zu dürfen, ohne aus dem ÖRR ausgeschlossen zu werden, der ihnen großzügige Alimentierung zukommen lässt. Jeder, wirklich jeder, muss einen großen Anteil Anti-AfD-Propaganda präsentieren. Uthoff ganz vorn dabei. Seine ganze Sendung war fast nur Anti-AfD-Propaganda, in hinterhältiger


