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So möchte das EU-Parlament sicherstellen, dass niemand mehr unfreiwillig Insekten essen muss
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So möchte das EU-Parlament sicherstellen, dass niemand mehr unfreiwillig Insekten essen muss

Seit Kurzem sind Insekten in Ihren Lebensmitteln erlaubt. Vier Insektenarten sind als Zutaten in Lebensmitteln erlaubt. Auf der Verpackung muss nur der lateinische Name angegeben werden. Zum Beispiel: Tenebrio molitor, was auf Lateinisch der gelbe Mehlwurm heisst.

Wenn Sie „Locusta migratoria“ hören, wissen Sie wahrscheinlich nicht, dass es sich um die Europäische Wanderschabe handelt. Und wenn Sie „Acheta domesticus“ hören, dämmert Ihnen nicht sofort, dass es sich um eine Grille handelt.

Insekten in deinem Essen? Seit Kurzem erlaubt. Und Achtung: Auf der Verpackung wird nur der lateinische Name benötigt. Ich habe Fragen an die Europäische Kommission gestellt. Ich möchte den normalen Namen auf der Verpackung. Und ein Symbol von einem Insekt. Damit niemand unfreiwillig Insekten essen muss:

Der Europaabgeordnete Rob Roos (JA21) möchte auch den normalen Namen auf der Verpackung sowie ein Insektensymbol, damit niemand unfreiwillig Insekten essen muss. „Es muss klar sein, was in Ihrem Essen ist“, sagt er.

„Ich bin überhaupt nicht für den Verzehr von Insekten“, unterstreicht der Abgeordnete. „Es gibt genügend andere Proteinquellen, die wir seit Jahrhunderten zu uns nehmen. Es ist für nichts notwendig.“

Außerdem können manche Menschen allergisch auf Insekten reagieren. Es sollte für jeden klar sein, welche Insekten enthalten sind, argumentiert Roos.

Er möchte, dass auf den Verpackungen von Insektennahrung künftig die normale Bezeichnung steht und nicht mehr die lateinischen Namen, denn die kennt niemanden. „Und um noch deutlicher zu machen, dass es sich um Insekten handelt, möchte ich, dass ein Symbol mit einem Insekt auf der Verpackung zu sehen ist. Auf diese Weise wird niemand versehentlich Insekten essen“.

Roos hat diesbezüglich Fragen an die Europäische Kommission gestellt.