Eine Krankenschwester aus Kalifornien erhebt schwere Vorwürfe gegen das Krankenhaus, in dem sie arbeitete. Michelle Spencer berichtet, die Zahl der Totgeburten sei nach Beginn der Covid-Impfkampagne dramatisch angestiegen – von zuvor durchschnittlich vier Fällen pro Jahr auf 22 Fälle allein im August 2022. Eine systematische Untersuchung dieses Anstiegs habe es nach ihren Angaben nicht gegeben.
Spencer schilderte ihre Erfahrungen in einem ausführlichen Interview bei CHD.TV.
Von der Routine zum Alarmsignal
Nach Spencers Darstellung hatte das Krankenhaus über Jahre hinweg durchschnittlich lediglich vier Totgeburten pro Jahr registriert. Auch 2020 habe sich daran nichts Auffälliges geändert.
Ab dem Frühjahr 2021 habe sich die Situation jedoch verändert – zu einem Zeitpunkt, als die Covid-Impfkampagne in den USA zunehmend Fahrt aufnahm.
Spencer berichtet, dass praktisch jedes Mal, wenn sie zu ihrer Schicht gekommen sei, ein totes Baby auf der Station gelegen habe. Da sie lediglich drei bis vier Tage pro Woche arbeitete, sei ihr die Häufung besonders aufgefallen.
Sie begann daraufhin, die Fälle systematisch für sich zu dokumentieren. Nach eigener Aussage tat sie dies nicht als Aktivistin, sondern aus ihrer beruflichen Gewohnheit als Krankenschwester heraus.
22 Totgeburten in einem einzigen Monat
Im September 2022 erhielt Spencer gemeinsam mit rund 200 Kollegen nach eigenen Angaben eine interne E-Mail des Krankenhauses. Darin sei mitgeteilt worden, dass allein im August 2022 22 Totgeburten registriert worden seien – laut Spencer ein Rekord für das Krankenhaus.
Noch bemerkenswerter: Zwischen Juli 2021 und einschliesslich August 2022 habe die Zahl bei durchschnittlich etwa 20 Totgeburten pro Monat gelegen. Damit hätte sich die Situation gegenüber den zuvor von Spencer genannten durchschnittlich vier Fällen pro Jahr fundamental verändert.
Doch statt eine umfassende Untersuchung des ungewöhnlichen Anstiegs anzukündigen, habe die Klinik ihre Pflegekräfte in der internen Nachricht lediglich aufgefordert, ihre Kenntnisse über den Umgang mit einem verstorbenen Säugling aufzufrischen.
Nach Spencers Darstellung gab es weder eine Untersuchung noch einen Alarm oder erkennbare Massnahmen, um die Ursache für den Anstieg zu klären.
Eine Krankenschwester aus Kalifornien berichtet, dass die Zahl der Totgeburten in ihrem Krankenhaus von vier pro Jahr auf 22 in einem einzigen Monat gestiegen ist, seitdem die Impfung gegen das Coronavirus bei schwangeren Frauen empfohlen wird. Das sind mehr Totgeburten in 30 Tagen als in den vorherigen fünf Jahren zusammengenommen. Das Krankenhaus hat eine E-Mail verschickt und die Krankenschwestern aufgefordert, sich in der Handhabung von Leichen toter Babys zu üben. Aber es gibt nicht den geringsten Hauch von Sorge darüber, warum sie starben. Die Zahl der Totgeburten ist in einem einzigen Monat um 6.500 % gestiegen, doch das Krankenhaus will der Sache nicht auf den Grund gehen. Krankenschwester Michelle Spencer hat die Corona-Impfungen infrage gestellt. Ihre Kollegen? Die haben es auf die Erderwärmung geschoben.
— Don (@Donuncutschweiz) October 8, 2026
Erklärungsversuche: Klima, Gesundheit und Pestizide
Spencer sprach ihre Kollegen auf die steigenden Zahlen an. Dabei seien unterschiedliche mögliche Erklärungen genannt worden: die globale Erwärmung, ein schlechterer Gesundheitszustand schwangerer Frauen oder Pestizide.
Eine mögliche Verbindung mit den Covid-Impfungen sei dagegen kaum thematisiert worden.
Für Spencer war insbesondere der zeitliche Zusammenhang auffällig: Der von ihr beobachtete Anstieg begann im Frühjahr 2021 – ungefähr zu jener Zeit, als auch schwangeren Frauen zunehmend zur Covid-Impfung geraten wurde.
Ein zeitlicher Zusammenhang allein beweist allerdings noch keine Ursache. Spencer schildert jedoch, dass sie gerade diesen möglichen Zusammenhang für untersuchungswürdig hielt.
Spencer hatte bereits Zweifel an der Impfung
Spencer selbst stand den Covid-Impfstoffen zu diesem Zeitpunkt bereits kritisch gegenüber.
Nach ihrer Darstellung hatte sie sich zuvor ausführlich mit Impfprogrammen beschäftigt und kam nach Einführung der Covid-Impfstoffe zu dem Schluss, dass eine Impfung schwangerer Frauen aus ihrer Sicht keine gute Idee sei. Die Beobachtungen, die sie in den folgenden Monaten während ihrer Arbeit machte, bestärkten sie nach eigener Aussage in dieser Überzeugung.
Ein dramatischer Anstieg – aber keine Untersuchung
Für Spencer liegt der entscheidende Punkt deshalb nicht allein in den Zahlen.
Wenn ein Krankenhaus tatsächlich jahrelang durchschnittlich vier Totgeburten pro Jahr registrierte und später innerhalb eines einzigen Monats 22 Fälle verzeichnete, wäre dies ihrer Ansicht nach ein deutliches Alarmsignal.
Noch schwerer wiegt für sie die Reaktion der Institution. Das Krankenhaus habe sein Personal darüber informiert, wie mit verstorbenen Säuglingen umzugehen sei. Die wesentlich naheliegendere Frage sei jedoch offenbar nicht gestellt worden:
Warum sterben plötzlich so viele Babys?
Nach Spencers Darstellung wurde der sprunghafte Anstieg nicht systematisch untersucht. Genau darin sieht sie das eigentliche Versagen: Eine Institution registriert eine massive Veränderung, bereitet ihr Personal auf den Umgang mit deren Folgen vor – untersucht aber offenbar nicht, was hinter dieser Veränderung steckt.
Für Spencer ist das keine Nebensache. Ihre Schlussfolgerung fällt entsprechend hart aus: Wenn ein Krankenhaus mit einer derartigen Häufung von Totgeburten konfrontiert wird und nicht nach der Ursache sucht, dann sei das nicht einfach Nachlässigkeit – sondern eine bewusste Entscheidung, nicht genauer hinzusehen.


