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Und es gibt weiterhin eben doch kein «Impfziel»

Der Bundesrat sagt, was er nun doch nicht macht. Dazu gehört die verrückte Idee, Impfmissionaren ein Kopfgeld von 50 Franken zu zahlen. Aber worauf wir immer noch vergeblich warten: Ein klares Ziel der ganzen Übung.

Wohin wollen wir eigentlich? Was ist das Ziel, wann haben wir es erreicht?

Der Bundesrat schafft es nicht, dieses Ziel in der grössten Krise des Landes – zugegebenermassen in einer selbst fabrizierten Krise – klar zu benennen. Kriegen wir eine Zahl? Wenigstens eine Grössenordnung?

Nein. Njet.

«Der Bundesrat setzt der Schweiz ein Impfziel», schreibt der «Blick», der verlängerte Arm des Bundesamts für Gesundheit, zwar prominent auf der Startseite. Aber wer den entsprechenden Artikel aufruft, sucht vergeblich nach diesem Ziel, das angeblich genannt werden soll. Eben nicht. Alles wird weiterhin von der «epidemiologischen Lage» abhängig gemacht. Und diese ist nie positiv. Selbst wenn sie sich sehr entspannt präsentiert wie aktuell, könnte sie ja jederzeit schlimmer werden. Also bloss keine klaren Ziele ausrufen.

Nirgends wird ein hartes Ziel wie eine bestimmte Impfquote benannt,

Aber warum wird dann behauptet, es gebe diese Ziele?

Das einzige, was wir wirklich kennen, ist eine Summe. Statt