Die USA und Russland wollen in Budapest über die Lösung der Ukraine-Krise verhandeln. Dafür ist jedoch mehr nötig als die von Washington in Aussicht gestellte Waffenruhe entlang der Kampflinie.
Alex Männer
Noch vor wenigen Tagen haben die westlichen Politiker und Medien ernsthaft über die Übergabe von US-Marschflugkörpern vom Typ „Tomahawk“ an die Ukraine diskutiert, um dadurch den Druck auf Moskau zu erhöhen. Diese Lieferungen scheinen jedoch wegen eines geplanten Gipfeltreffenszwischen den Vereinigten Staaten und Russland in der ungarischen Hauptstadt Budapest, auf das sich die beiden Staatschefs Donald Trump und Wladimir Putin bei einem Telefonat am Donnerstag geeinigt hatten, vorerst vom Tisch zu sein.
Daran konnte auch der Besuch von Wladimir Selenskij am Freitag im Weißen Haus nichts ändern. Bei den Gesprächen mit der ukrainischen Seite äußerte sich Donald Trump sehr zurückhaltendin Bezug auf die Tomahawk-Lieferungen. Ihm zufolge kann


