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WEF-Teilnehmerin Liz Truss sagt, dass die britische Wirtschaft angesichts der sich verschlechternden Marktbedingungen einen „Reset“ benötigt

WEF-Teilnehmerin Liz Truss sagt, dass die britische Wirtschaft angesichts der sich verschlechternden Marktbedingungen einen „Reset“ benötigt

Die neue britische Premierministerin Elizabeth Truss wird von vielen, auch von den Mainstream-Medien, als „rechtsextreme“ Politikerin angepriesen, die bei den britischen Konservativen großen Anklang findet. Dies wird schnell zu einer ideologischen Grundvoraussetzung in Europa, da die Politik der offenen Grenzen und des Sozialismus linker Politiker die EU in den wirtschaftlichen Ruin treibt und sie auf eine energiepolitische Katastrophe zusteuert, wie es sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.

Boris Johnson entpuppte sich mit seiner Unterstützung drakonischer Impfvorschriften als nicht annähernd so konservativ, wie viele anfangs glaubten. Er hielt sich zwar nicht an die Forderung nach Impfpässen, verlangte aber dennoch einen Impfnachweis für wichtige Veranstaltungsorte. All dies geschah, während er in seinem Amtssitz während der von ihm mitgetragenen Abriegelungen ausschweifende Partys feierte. Erschwerend kamen Johnsons Steuererhöhungen inmitten einer Inflationskrise hinzu, die zu weitverbreiteter öffentlicher Unzufriedenheit und schließlich zu seinem Rücktritt führten.

Als Truss als potenzielle Kandidatin für die Nachfolge Johnsons gehandelt wurde, warnten einige der alternativen Medien, dass ihre ständigen Verbindungen zum Weltwirtschaftsforum und ihre Teilnahme an Veranstaltungen in Davos ein Warnsignal für einen weiteren politischen Heuchler sein könnten, der sich als konservativ ausgibt, in Wirklichkeit aber den Interessen der globalistischen Institutionen dient. Dies wurde natürlich von den „Faktenprüfern“ in den Medien als Verschwörungstheorie bezeichnet.

Es ist eine konkrete Tatsache, dass der neue Premierminister an den Treffen des Weltwirtschaftsforums in Davos teilgenommen hat, einer zentralen Drehscheibe des Globalismus, die als Denkfabrik und Propagandamühle fungiert, in der neue Narrative geboren werden. Das WEF ist vorwiegend für sein Mantra des „Great Reset“ bekannt, das Teil des Konzepts der „4. industriellen Revolution“ von Gründer Klaus Schwab ist. Industrielle Revolution“ des Gründers Klaus Schwab. Ein Schwerpunkt des „Great Reset“ ist die sogenannte „Shared Economy“, die als vollständige Abschaffung des Privateigentums und die Einführung einer kommunismusähnlichen Governance über die individuelle wirtschaftliche Beteiligung beschrieben wird.

Die „Shared Economy“ ist die Quelle des Satzes „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein“, der aus einem Artikel des WEF stammt, der vom Forbes Magazine unter dem Titel „Welcome To 2030: I Own Nothing, Have No Privacy And Life Has Never Been Better“ veröffentlicht wurde.

Weit davon entfernt, eine „Verschwörungstheorie“ zu sein, wird der „Great Reset“ vom WEF gemeinhin als das ultimative Endspiel dargestellt – eine Agenda, nicht nur eine Idee. Dies hat in der Öffentlichkeit zu Recht Besorgnis ausgelöst, denn viele WEF-Konzepte, die in Davos vorgestellt werden, werden schließlich von wichtigen Regierungen übernommen und in Gesetze umgesetzt. Und viele Davos-Teilnehmer neigen dazu, die politische Karriereleiter recht schnell zu erklimmen und bedeutende Machtpositionen einzunehmen.

Jeder legitime konservative Führer oder Kandidat würde daher die globalistische Terminologie wie den Begriff „Reset“ kennen und versuchen, seine Verwendung um jeden Preis zu vermeiden.

Kein Führer des rechten Flügels würde mit einer globalistischen Agenda in Verbindung gebracht werden wollen, gegen die die Mehrheit der Konservativen lieber in den Krieg ziehen würde.

Man könnte es als einen begrenzten Fauxpas oder Fehler betrachten, aber Truss‘ jüngste Verwendung des Begriffs wirft angesichts ihrer früheren Verbindungen zum WEF Fragen auf. Sie erklärt Folgendes:

Wir glauben daran, dass es für unsere Wohlstandsschaffenden, Macher und Macherinnen einfacher ist, Dinge zu erledigen…

Großbritanniens Wirtschaft benötigt einen Neustart. Wir können den derzeitigen Kurs des kontrollierten Niedergangs nicht fortsetzen. Stattdessen müssen wir eine neue Richtung einschlagen. Ich werde uns auf diesem Weg in eine bessere Zukunft führen.

Diese Äußerung erfolgte nicht lange nachdem Truss den Absturz des Pfunds und den Beinahe-Bankrott des britischen Rentensystems angesprochen hatte.

Eine wichtige Voraussetzung für jeden wirtschaftlichen „Reset“ wäre der Zusammenbruch des alten Modells. Truss könnte einfach beschreiben, was wahrscheinlich passieren wird, und nicht, was sie will, aber sie stellt das Konzept eines „Reset“ als Lösung und nicht als Drohung dar. Das bedeutet, dass sie von den Konservativen genau beobachtet werden sollte.