Migranten in einem Zeltlager an der weißrussisch-polnischen Grenze in der Nähe des Kontrollpunkts Bruzgi erzählten der Nachrichtenagentur Ruptly am Dienstag, wie sie ein weißrussisches Visum erhalten haben und was sie von ihrem Aufenthalt an der Grenze erwarten würden.
Aman, eine Migrantin aus dem Irak, sagte, ihre Familienmitglieder und sie hätten ihre Visa in der Türkei erhalten und seien erst dann nach Belarus gekommen. Zudem erzählte die Frau, dass alle Migranten an der Grenze beabsichtigen, nach Deutschland zu gehen.
Laut Aman wurden bereits Transportmittel aus Deutschland geschickt, um sie abzuholen. „Deutschland hat Autos für uns geschickt, aber die polnische Polizei hat sich geweigert, sie mitzunehmen“, sagte die Frau, die davon aus den Nachrichten erfahren hätte. Ein anderer Migrant aus dem Irak, Mohammed, sagte, er habe ein sogenanntes Visum-„Paket“ gekauft, ein Visum, einen 14-tägigen Hotelaufenthalt und eine Krankenversicherung für 2.600 Dollar (2.242 Euro) pro Person.


