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4 British Airways Piloten sterben innert kurzer Zeit: besteht ein Zusammenhang mit der Impfung?
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4 British Airways Piloten sterben innert kurzer Zeit: besteht ein Zusammenhang mit der Impfung?

Vier Piloten der British Airways sind innerhalb kurzer Zeit gestorben. Es gibt Gerüchte, dass die Todesfälle mit der Corona-Impfung in Verbindung gebracht werden können. Ist das der Fall? In einer Audioaufnahme, die auf Facebook, Instagram und Twitter kursiert, sagt ein Mann, dass „in den letzten sieben Tagen drei British Airways Piloten gestorben sind“.

„Die ersten beiden waren 40- und 50-Jährige, und dieser Mann, ein Mittdreißiger, war kerngesund und hatte keine Grunderkrankungen. Er erhielt seine zweite Spritze und ist innerhalb weniger Tage tot, genau wie die anderen beiden“, sagte der Mann und fügte hinzu, dass „nur 10 Prozent der Piloten fliegen können“, weil fast 90 Prozent der British Airways-Piloten geimpft worden wären.

Antwort von British Airways

Auf Twitter kursieren neben gerahmten Fotos der vier Piloten auch Kondolenzbücher. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, dass vier Piloten kürzlich gestorben seien und dass die Kondolenzbücher echt seien, fügte aber hinzu, dass die Todesfälle nicht mit den Impfstoffen in Verbindung stünden.

Die Awareness Foundation versuchte, British Airways über Twitter zu kontaktieren. Eine Sprecherin, Julie, sagte, dass es keine Verbindung zwischen den vier Todesfällen gebe, bekräftigte aber, dass vier Piloten in letzter Zeit gestorben seien.

Einige Leser sind von den Antworten von British Airways, der größten Fluggesellschaft Großbritanniens und einer der größten Fluggesellschaften Europas, nicht überzeugt. Pilot Alexander“, ein Pilot und Luftfahrtberater, twitterte zum Beispiel, dass Piloten einer jährlichen medizinischen Untersuchung unterzogen werden. Ab einem bestimmten Alter müssen sie alle sechs Monate untersucht werden. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass diese Flieger irgendeine Krankheit in sich trugen. In der Tat sind in letzter Zeit auch viele indische Piloten gestorben!

Reuters macht den „Faktencheck

Die Nachrichtenagentur Reuters hat die Vorwürfe einem Faktencheck unterzogen und sich dabei ausschließlich auf Aussagen von British Airways und der britischen Medizinaufsicht MHRA (britischen „Medicines and Healthcare products Regulatory Agency“) gestützt, die unter anderem von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wird.