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Am Beispiel der Ukraine: Moldawien wird zum geopolitischen Werkzeug des Westens

Die Regierung Moldawiens sieht sich durch den Sieg bei der Parlamentswahl offenkundig darin bestärkt, den prowestlichen Kurs weiterzuführen. Ein Konflikt mit Russland ist damit vorprogrammiert.

Alex Männer

Die ehemalige Sowjetrepublik Moldawien, die als das ärmste Land Europas gilt und politisch derzeit höchst gespalten ist, ist aufgrund ihrer „Westintegration“ sowie der antirussischen Rhetorik der moldawischen Führung auf dem besten Weg, der nächste Krisenherd in der Schwarzmeerregion zu werden.

Besonders verstärkt wurde diese Tendenz nach der vergangenen Parlamentswahlin Moldawien, die als wegweisend für den prowestlichen Kurs des Landes gilt und bei der die regierende Partei „Aktion und Solidarität“ (PAS) eine knappe Mehrheit von 50,2 Prozent erringen konnte. Allerdings nur dank der