Die Medien sind ziemlich begeistert davon…
Eine medizinische Studie über die Wirkung von COVID-19-Impfungen bei Krebspatienten hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Die Kernaussage: Wer sich während einer Immuntherapie impfen ließ, soll länger überlebt haben als Ungeimpfte. Doch bei genauerer Betrachtung offenbaren sich deutliche methodische Grenzen und viele offene Fragen.
Das Forschungsteam untersuchte Krankheitsverläufe von Patienten mit Lungen- und Hautkrebs. Jene, die innerhalb von 100 Tagen nach Beginn ihrer Immuntherapie geimpft wurden, lebten im Durchschnitt 16 bis 17 Monate länger als jene ohne Impfung.
Was zunächst vielversprechend klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als


