In einem neuen Video erhebt die US-Ärztin Dr. Sherri Tenpenny schwere Anschuldigungen gegen die Impfstoffindustrie. Sie beschreibt detailliert, wie fötales Kälberserum (FKS) gewonnen wird – ein Stoff, der in vielen Virusimpfstoffen als Nährmedium für Zellkulturen verwendet wird. Ihre Darstellung sorgt einmal mehr für Diskussionen über Transparenz und Ethik in der biomedizinischen Produktion.
Tenpenny: „Fetales Kälberserum ist ein Blut-Opfer – widerlich und allgegenwärtig“
Gleich zu Beginn bezeichnet Tenpenny das FKS als „widerlich“ und spricht von einem „Blut-Opfer von Kühen“, das in nahezu jedem Virusimpfstoff enthalten sei.
Sie betont: „Es ist einfach widerlich.“
Wie laut Tenpenny das Serum gewonnen wird
Tenpenny schildert den Prozess so, wie er in Schlachthöfen stattfinden soll:
- Wird bei einer Kuh festgestellt, dass sie trächtig ist,
entnimmt man die Gebärmutter und bringt sie in einen separaten Bereich des Schlachthofs. - Dort werde eine dicke Hohlnadel direkt in das noch schlagende Herz des ungeborenen Kalbes gestochen.
- Anschließend werde das gesamte Blut des Fötus abgesaugt.
Je älter der Fötus, desto mehr Blut könne gewonnen werden. Bei einem neun Monate alten Kalb sollen es bis zu 55 cc sein.
Tenpenny fragt provokativ:
„Wo ist PETA, wenn man sie braucht? Warum schauen die sich das nicht an?“
Ökonomischer Faktor: „Der teuerste Bestandteil“
Nach Tenpennys Darstellung ist das fetale Serum ein entscheidender Kostenfaktor in der Impfstoffproduktion.
Sie verweist darauf, dass die FDA selbst aufführe, dass Kuhbestandteile – darunter:
- Gelatine
- Glycerin
- fetales Kälberserum
in Impfstoffen genutzt würden.
Die angebliche FDA-Begründung
Tenpenny zitiert eine Aussage, die laut ihr direkt von der Webseite der FDA stammt. Auf die Frage:
„Warum benutzen wir Kuhteile in Impfstoffen?“
soll die Antwort schlicht gelautet haben:
„Weil Kühe große Tiere sind und es viele Dinge gibt, die wir davon verwenden können, genannt Kuhteile.“
Eine Formulierung, die sie als Beleg für mangelnde Sensibilität und Transparenz wertet.
Ein alter Streit: Technische Notwendigkeit oder ethisches Problem?
Fetales Kälberserum ist tatsächlich ein Bestandteil vieler Zellkulturverfahren. Umstritten ist jedoch seit Jahrzehnten:
- Wie genau es gewonnen wird
- Wie ethisch vertretbar die Methode ist
- Und ob Alternativen ausreichend entwickelt wurden
Tierschutzorganisationen kritisieren die Praxis seit Langem, während die Industrie den Prozess als technisch notwendig und standardisiert verteidigt.


