Warum die US-Iran-Gespräche in eine Sackgasse führen
Von Nico Stino
Am 21. Juni 2026 trafen sich amerikanische und iranische Delegierte im Schweizer Kurort Bürgenstock erstmals seit Unterzeichnung des Memorandums of Understanding vom 17. Juni zum direkten Gespräch. Auf amerikanischer Seite: Vizepräsident J.D. Vance, Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner. Auf iranischer: Aussenminister Abbas Araghchi. Als unverzichtbare Vermittler fungierten Katar und Pakistan – ein Detail, das für sich spricht: Zwei Parteien, die angeblich auf dem Weg zu einem Abkommen sind, können offenbar ohne zwei Zwischenvermittler keine technischen Gespräche führen.
Die Schweiz als Kulisse – auf Kosten der Bevölkerung
Während Vance, Kushner und Araghchi im abgesperrten Bürgenstock-


