Unabhängige Analysen und Informationen zu Geopolitik, Wirtschaft, Gesundheit, Technologie

Candace Owens bei Tucker: Macron, Weinstein und die Kontroverse um „Christus ist König“

In einer kürzlich ausgestrahlten Episode von Tucker Carlson Network sprach Candace Owens, eine prominente US-amerikanische Podcasterin und Kommentatorin, über eine Reihe kontroverser Themen, die von einem internationalen Skandal um die französische Präsidentengattin Brigitte Macron bis hin zu ihrer Verteidigung von Harvey Weinstein und Michael Jackson reichen. Sie thematisierte auch die Reaktionen auf ihre Aussage „Christus ist König“, die massive Kontroversen auslöste. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Punkte ihrer Diskussion in deutscher Sprache zusammen, basierend auf dem bereitgestellten Transkript.

Direkt zum Video mit Deutschen Untertiteln:

Der Macron-Skandal: Ein internationaler Zwischenfall

Owens erregte weltweite Aufmerksamkeit, als sie eine investigative Podcast-Serie über Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, veröffentlichte. Basierend auf den Recherchen des französischen Journalisten Xavier Poussard behauptet die Serie, dass Brigitte Macron 30 Jahre ihres Lebens „unsichtbar“ war und möglicherweise als Mann geboren wurde, unter dem Namen Jean-Michel Trogneux.

Diese Behauptungen führten zu einer beispiellosen Reaktion: Emmanuel Macron soll im Februar 2025 persönlich bei Donald Trump interveniert haben, um Owens zum Schweigen zu bringen. Laut Owens kontaktierte sie kurz nach Macrons Besuch in Washington ein Mitarbeiter Trumps mit der Bitte, nicht mehr über „Brigittes Penis“ zu sprechen – eine Formulierung, die sie als absurd und diplomatisch enthüllend bezeichnet.

Die französische Regierung hat daraufhin eine Klage gegen Owens und Poussard eingereicht, die 200 Seiten umfasst und Anschuldigungen wie Verletzung der Privatsphäre und Cybermobbing enthält. Interessanterweise wird in der Klage nicht explizit bestritten, dass Brigitte Macron als Mann geboren wurde, sondern es werden technische Details wie ein angeblich gefälschtes Dokument angegriffen.

Owens betont, dass die Klage eine reine PR-Strategie sei, um von den eigentlichen Fragen abzulenken. Sie verweist darauf, dass weder Brigitte Macron noch ihre Kinder Beweise wie Fotos aus den fraglichen 30 Jahren vorgelegt haben, was die Spekulationen weiter befeuert. Die Klage wurde in Delaware eingereicht, einem Staat, der für seine korruptionsanfälligen Gerichte bekannt ist, was Owens als strategischen Schachzug wertet.

Die moralische Dimension: Pädophilie und Machtmissbrauch

Ein zentrales Thema in Owens’ Diskussion ist die Verbindung zwischen Macht, Medien und dem Schutz von Pädophilie. Sie kritisiert, dass Macron und sein Umfeld – einschließlich ihres Anwalts Éric Dupond-Moretti, der in Frankreich für seine Verteidigung von Tätern in Inzestfällen bekannt ist – in einem Netzwerk von Personen operieren, die Pädophilie verharmlosen.

Besonders schockierend findet sie, dass Macron in seiner offiziellen Klage zugibt, dass Brigitte eine Beziehung mit ihm begann, als er erst 14 Jahre alt war – ein Umstand, der in Frankreich als strafbar gelten könnte, aber von den Medien als romantische Geschichte verklärt wurde.

Owens zieht Parallelen zu anderen Fällen, wie dem von Sigmund Freud, dessen Theorien sie als Versuch sieht, Pädophilie zu normalisieren, indem er die Schuld auf die Opfer schob. Sie verweist auf Freuds Verbindungen zur Kabbala und dessen Einfluss auf die moderne Propaganda durch seine Familie, insbesondere Edward Bernays, der als Vater der Öffentlichkeitsarbeit gilt. Diese Netzwerke, so Owens, kontrollieren die Narrative und nutzen Medien, um unliebsame Stimmen wie ihre zu diskreditieren.

Harvey Weinstein und Michael Jackson: Opfer von Medienkampagnen?

Owens überraschte viele, indem sie Harvey Weinstein und Michael Jackson verteidigte, die beide von den Medien als Sexualstraftäter gebrandmarkt wurden.

Bei Weinstein, der als Auslöser der MeToo-Bewegung gilt, argumentiert sie, dass seine Verurteilung auf fragwürdigen Beweisen basiert. Viele der Anschuldigungen stammten von Frauen, die in „Sugar-Baby“-Beziehungen mit ihm standen und erwarteten, im Gegenzug für sexuelle Gefälligkeiten Karrierevorteile zu erhalten. Als diese ausblieben, nutzten sie laut Owens die MeToo-Welle, um ihn zu Fall zu bringen. Sie verweist auf E-Mails, in denen angebliche Opfer nach den Vorfällen weiterhin freundlich mit Weinstein kommunizierten, was für sie die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen untergräbt.

Ähnlich sieht sie den Fall Michael Jackson. Nach einer erneuten Untersuchung der Beweise ist sie überzeugt, dass Jackson kein Pädophile war, sondern Opfer einer Medienkampagne wurde, weil er in einen Konflikt mit Sony über Musikrechte verwickelt war. Die Anschuldigungen, so Owens, basierten auf fragwürdigen Zeugenaussagen, darunter ein Kind, das von seinem Vater unter Drogen gesetzt wurde, um gegen Jackson auszusagen.

„Christus ist König“: Eine spirituelle Provokation

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Kontroverse um Owens’ Aussage „Christus ist König“, die sie als Ausdruck ihres christlichen Glaubens sieht, die jedoch als antisemitisch interpretiert wurde.

Sie kritisiert, dass selbst konservative Stimmen wie Seth Dillon vom Babylon Bee sie dafür angriffen, anstatt sie zu unterstützen. Dillon, den sie als „Judas“ bezeichnet, habe sie verraten, obwohl sie ihn zuvor in schwierigen Zeiten verteidigt habe.

Diese Erfahrung habe sie gelehrt, wer ihre wahren Freunde sind und wie wichtig es ist, an der Wahrheit festzuhalten, auch wenn es berufliche oder soziale Konsequenzen hat.

Owens sieht in diesen Angriffen einen spirituellen Kampf, in dem die Wahrheit gegen mächtige Interessen steht, die versuchen, sie durch Geld und Angst zu kontrollieren. Ihre Konversion zum Katholizismus, beeinflusst durch ihren Ehemann George, habe ihr die Kraft gegeben, diesen Kampf zu führen. Sie betont, dass wahre Stärke darin liegt, die Wahrheit zu sagen, unabhängig von den Konsequenzen, und dass dies der Weg sei, den Gott für sie vorgesehen habe.

Kritik an Israel und Jeffrey Epstein

Owens äußerte sich auch kritisch zu Israel, das sie als „dämonischen Staat“ bezeichnet, insbesondere wegen der humanitären Krise in Gaza.

Sie glaubt, dass Israel erheblichen Einfluss auf die US-Politik hat, und verweist auf die Verbindungen von Jeffrey Epstein zum Mossad, wie sie von ehemaligen Agenten wie Ari Ben Menashe bestätigt wurden. Diese Verbindungen, so Owens, werden von den Medien verschleiert, während sie selbst als antisemitisch angegriffen wird, wenn sie diese Themen anspricht.

Fazit

Candace Owens präsentiert sich als Kämpferin für die Wahrheit, die trotz massiver Angriffe und rechtlicher Drohungen unbeirrt bleibt. Ihre Untersuchungen zu Brigitte Macron, Harvey Weinstein, Michael Jackson und Jeffrey Epstein zielen darauf ab, die Machtstrukturen hinter den Kulissen aufzudecken.

Sie sieht sich in einem spirituellen Krieg gegen Lügen, Korruption und die Manipulation durch Medien und Eliten. Ihre Botschaft ist klar: Die Wahrheit mag kurzfristig schmerzhaft sein, aber sie ist der einzige Weg zu wahrer Freiheit und Gerechtigkeit. Ihr Mut und ihre Authentizität machen sie zu einer polarisierenden, aber einflussreichen Stimme in der heutigen Medienlandschaft.

Anmerkung

Owens betont, dass ihre Arbeit darauf abzielt, Menschen zum selbstständigen Denken und Recherchieren zu ermutigen. Sie empfiehlt, die von ihr zitierten Bücher zu lesen und sich nicht auf Autoritäten zu verlassen. Ihre Serie über Epstein und andere Themen ist weltweit viral gegangen, was sie als Zeichen für ein globales Erwachen interpretiert.