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Der medizinisch-industrielle Komplex als Goldesel von Big Pharma
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Der medizinisch-industrielle Komplex als Goldesel von Big Pharma

Der medizinisch-industrielle Komplex ist – wie der militärisch-industrielle Komplex – eine Bedrohung für die Demokratie. Die Öffentlichkeit hat erkannt, dass Angst zur Meinungsbildung verwendet wird, um Kriege zu führen und die Kontrolle über die Bürger zu übernehmen. Aber beim medizinisch-industriellen Komplex fällt sie nun auf dieselbe Illusion herein.

Zu sehen, wie die Taliban wie GI Joe in ihren neu erbeuteten US-Kampfanzügen durch Kabul paradieren und mit den besten Waffen posieren, die der US-Steuerzahler kaufen konnte, hinterlässt einen bitteren Geschmack im Mund selbst jener, die zu den leidenschaftlichsten Unterstützern ausländischer Militärinterventionen gehören.

Und nachdem auch bei anderen gescheiterten Versuchen, Regierungen zu stürzen, weitere Milliarden ins Klo gespült wurden – wie im Fall von Syrien, wo massive Mittel für CIA- und Pentagon-Programme bereitgestellt wurden, um „rebellische“ Stellvertreterkämpfer gegen die syrische Armee zu unterstützen, oder dem des Irak, der nicht die Art von blinder prowestlicher Marionettenregierung hervorgebracht hat, die sich die USA und ihre Verbündeten erhofft hatten –, schwindet die öffentliche Unterstützung dieser ausländischen Militärabenteuer. Die Vorstellung, Krieg sei ein Katalysator für Demokratie, wurde wiederholt als falscher Vorwand entlarvt.

Der größte Verlierer ist der militärisch-industrielle Komplex, der davon lebt, Waffen für diese Kriege herzustellen und zu verkaufen. Da die Öffentlichkeit immer weniger anfällig dafür ist, den fadenscheinigen Begründungen westlicher Regierungen für ihre Kriege Glauben zu schenken, wie soll man in Zukunft weiterhin die Übertragung