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Ich habe einen Traum!

Von Peter Haenseler

Wie würde die Welt aussehen, wenn die Nationen der Welt beschließen würden, allen Menschen ein Leben in friedlicher Koexistenz zu ermöglichen? – Warum scheint das nicht zu funktionieren? Welche störenden Elemente müssten dafür beseitigt werden?

Die Realität: Ein Albtraum – kein Traum

Ein hasserfülltes Feindbild macht Krieg möglich

Unsere Leser kennen die Argumente, mit denen der „kollektive Westen“ die derzeitigen – und wahrscheinlich auch die künftigen – Kriege rechtfertigt; sie sind allseits bekannt und müssen nicht bis zum Überdruss wiederholt werden; sie sind hohl und absolut unaufrichtig. Als Folge dieser „Rechtfertigungen“ betrachtet der Westen die Russen als aggressive Untermenschen, die den Westen angreifen werden, um ihre imperialistischen Ziele zu erreichen – nicht zum ersten Mal, sondern immer wieder. Doch jedes Mal war es der Westen, der angriff und Russland Tod und Zerstörung brachte.

Die Israelis betrachten die Palästinenser – und damit alle Araber – nicht einmal als Untermenschen, sondern als Tiere. Sie wollen die Ersteren durch Völkermord ausrotten und den Rest unter Israel (Groß-Israel) unterwerfen und beherrschen; der „Generalplan Ost“ lässt grüßen. In den Augen des Westens sind die Iraner Terroristen und Massenmörder, getrieben von religiösem Fanatismus.

Das ist der Kern der Argumente, die vom „kollektiven Westen“ vorgebracht werden. Die Männer und Frauen, die diese Erzählung in der Öffentlichkeit prägen und sie wie einen Rosenkranz wiederholen, haben sich an Dr. Goebbels orientiert, dem das Diktum zugeschrieben wird, dass eine Lüge zur Wahrheit wird, wenn sie oft genug wiederholt wird. Die Israelis und all ihre Kollegen im „kollektiven Westen“ wenden dieselbe Formel an – mit Erfolg.

Übersetzung von „X“: Das damalige Großdeutschland und das heutige Großisrael teilen dieselbe Ideologie und dieselben Praktiken.

Die Tatsache, dass dieser Grundsatz auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch gilt, ist ein deutliches Zeichen für den völligen Verfall des Skeptizismus, des Gegenmittels zur Propaganda. Die Folgen dieser Tatsache sind erschreckend, denn auch heute noch gibt es in der Bevölkerung viele – zu viele – Anhänger, stille Zuschauer und solche, die den Weg des geringsten Widerstands wählen.

Im nationalsozialistischen Deutschland wurden Juden heimlich ermordet. Die Mehrheit der Bevölkerung war sich nicht voll und ganz bewusst, was geschah, und die Menschen schwiegen, wenn sie Gerüchte hörten. Die nationalsozialistische Führung schwieg zu diesem Völkermord, weil sie glaubte, die Bevölkerung würde ihn nicht gutheißen – und damit hatte sie wahrscheinlich recht. In Israel sieht die Situation ganz anders aus: Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung des „Heiligen Landes“ unterstützt den Völkermord an den Palästinensern, den jeder im Internet mitverfolgen kann.

Hier ist ein kurzes Video, das den Zustand des Gazastreifens vor und nach der Eskalation der Zerstörungen zeigt. Im Vergleich zu Gaza sah Dresden nach den Bombenangriffen von 1945 noch um einiges besser aus; in Dresden wurden 25.000 Wohnungen zerstört, während in Gaza etwa 135.000 Gebäude zerstört wurden!

Übersetzung von „X“: Diese Bilder sind mir ins Hirn gebrannt.

Israel wird als erschreckendes abschreckendes Beispiel in die Geschichte eingehen und damit Nazi-Deutschland ablösen – eine Wendung der Geschichte, die zynischer nicht sein könnte.

In Westeuropa sind die politischen und gesellschaftlichen Standards ebenso katastrophal. Im Vereinigten Königreich kann man verhaftet werden, wenn man sich gegen den Völkermord in Gaza ausspricht; selbst das stille Hochhalten eines Schildes mit der Aufschrift „Ich bin gegen Völkermord. Ich unterstütze Palestine Action“, gilt bereits als Verstoß gegen Abschnitt 13 des Terrorism Act. Genau dies führte zur Festnahme von Graham Bash, einem älteren jüdischen Mann, in London. Wer sich gegen Völkermord ausspricht und sich solidarisch mit den Ermordeten zeigt, gilt als Terrorist.

Ich betrachte Gaza als ein riesiges Konzentrationslager, und die Gefangenen haben das Recht, sich zu verteidigen – mit allen notwendigen Mitteln, wie es im Oktober 2023 geschah. Als die Häftlinge in Sobibor ihre Wachen töteten und flohen, galt das als heldenhaft – siehe den Film Escape from Sobibor. Heute wird man als Terrorist abgestempelt, wenn man diesen armen Seelen auch nur durch das Hochhalten eines Schildes Unterstützung bekundet.

Die Mehrheit ist zum Schweigen verdammt

Nimmt man die Medien als Maßstab, dann sind alle Europäer russophob. Im absoluten Sinne entspricht dies sicherlich nicht der Wahrheit. Dennoch schweigt die Mehrheit derer, die nicht russophob sind. Manche aus Bequemlichkeit, andere wahrscheinlich aus Angst vor Verfolgung. Was soll den „Durchschnittsbürger“ schützen, das eine prominente Persönlichkeit wie Jacques Baud nicht schützen konnte? Wenn man mit Menschen in Westeuropa in einem sehr privaten Rahmen spricht, wird deutlich, dass positive Äußerungen über Russland in der „neutralen“ Schweiz zumindest nicht karrierefördernd sind. Mir persönlich hat ein Schweizer Banker aus dem mittleren Management deutlich gemacht, dass er das Verhalten der Schweiz als neutraler Staat gegenüber Russland – und das Verhalten seines Arbeitgebers gegenüber Kunden mit Verbindungen zu Russland – für inakzeptabel und illegal hält. Er hat jedoch zwei Kinder und ein Haus mit einer Hypothek und sieht sich daher nicht in der Lage, seine Meinung gegenüber seinen Vorgesetzten zu äußern.

Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die persönlichen Ansichten der Menschen keine Rolle mehr spielen und keinerlei Einfluss mehr haben. Die Angst vor negativen Konsequenzen ist viel zu groß. Folglich ist der Einfluss, den die wenigen mutigen Einzelpersonen auf die öffentliche Meinung ausüben, vernachlässigbar. Damit haben die Machthaber bereits gewonnen.

Russophobie und völkermörderische Einstellungen in Europa sind nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern durch die oben beschriebene Neutralisierung abweichender Meinungen sogar Teil der öffentlichen Medien- und politischen Agenda geworden. Diese Agenda ist geprägt von einer „monotheistischen“ Weltanschauung, die jeglichen Diskurs unmöglich macht: Es gibt nur einen Gott. Und es gibt nur „unsere“ Meinung, „unsere“ Wahrheit. „Unsere Demokratie.“

Hat das Böse gesiegt? Sind meine Gedanken dazu, wie sie im Artikel vom November 2025 „Wird das Böse siegen?“ zum Ausdruck kamen, nun überholt? Ganze Kontinente werden durch Lügen vergiftet, die zur einzigen Wahrheit geworden sind. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, die Gegner dieser Politik zu töten oder verschwinden zu lassen. Angst herrscht und lässt abweichende Meinungen verschwinden – Mission erfüllt.

Wie man einen Krieg beginnt

Die Hassmaschine, die mit großer Präzision konstruiert wurde, läuft reibungslos über alle alten Parteien hinweg. Politik, Industrie und Medien sind – wieder einmal – eins geworden; ein klares Anzeichen für Faschismus. Der Kontrollmechanismus, der die „Gegner“ zum Schweigen bringt, basiert auf institutionalisierter und gesetzlich verankerter Angst. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, der sozialen Stellung und des Ansehens. Der kleine Rest, der sich nicht einschüchtern lässt, wird Sanktionen unterworfen, die zur Enteignung aller finanziellen Mittel und zum vollständigen Entzug von Rechten führen. Diese Sanktionen untergraben die Menschenwürde und die daraus abgeleiteten Grundrechte. Ein politischer und administrativer Mechanismus, der den mittelalterlichen Reichsban im Vergleich dazu trivial erscheinen lässt. Werden Grundrechte abgeschafft, geht das Fundament verloren, auf dem jede Gesellschaft ruht. Ich verweise auf meinen Vortrag vom 3. September: „Menschenwürde ist unantastbar“ – wirklich?. Man muss nur 90 Jahre zurückblicken, um dieselbe Aushöhlung der Gesellschaft zu finden.

Das Ermächtigungsgesetz von 1933 kam als Folge eines False-Flag-Anschlags (des Reichstagsbrandes) und der Rückgratlosigkeit des deutschen Reichstags zustande. Seine nicht-nazistischen Abgeordneten wurden getäuscht und/oder bedroht. Dies führte zu einer Machtstruktur, die mit der heutigen vergleichbar ist. „Recht ist alles, was dem deutschen Volk dient“, so ein Bonmot von Hans Frank auf dem Deutschen Juristenkongress 1933. Es ist schwierig, wesentliche Unterschiede zwischen 1933 und 2026 zu erkennen. Heute wird die EU-Politik nicht nur in Deutschland mit der ganzen Macht der Behörden durchgesetzt, sondern hat sich in der gesamten EU etabliert. An der Spitze dieser supranationalen Struktur steht Ursula von der Leyen, die ohne demokratisches Mandat an die Macht gebracht wurde. Im Gegensatz dazu war Adolf Hitlers Reichskanzlerschaft demokratisch legitimiert.

Im Gegensatz zur Amtszeit von Ursula von der Leyen war Adolf Hitlers Reichskanzlerschaft demokratisch legitim.

Der direkte Krieg in Europa zwischen der NATO und Russland findet somit bereits in den Köpfen der Menschen statt. Das Pulverfass ist voll. Der belanglose False-Flag-Anschlag in Leipzig (Russland soll Deutschland mit einer 199-Euro-Drohne angegriffen haben) reichte noch nicht aus, um als Funke im Pulverfass zu dienen; es werden weitere Funken gezündet, bis es schließlich reicht.

Übersetzung von „X“: KRIEGSHETZER Merz sagt im Fernsehen, dass Russland im Krieg mit Deutschland steht.

Das alternative Konzept – der Traum – würde anders aussehen und wäre ein Segen für die gesamte Menschheit.

Das Konzept „I Have a Dream“ ist lebensbedrohlich

„Ich habe einen Traum. Dass diese Nation eines Tages aufstehen und die wahre Bedeutung ihres Credos verwirklichen wird. Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.“

Dr. Martin Luther King Jr. während des Marsches auf Washington am 28. August 1963

Dr. Martin Luther King bezahlte seinen Traum mit seinem Leben. Würden die Regierungen der Welt dem Beispiel Martin Luther Kings folgen – und ich habe noch nie eine einzige maßgebliche Stimme gehört, die sich gegen den Traum dieses Helden ausgesprochen hätte –, und würden alle Menschen auf dieser Erde gleich behandelt, dann wären die Gründe für die derzeit geführten Kriege hinfällig, und wir hätten Frieden.

Die Russen wären Menschen – keine imperialistischen, brutalen Untermenschen aus dem Osten. Die Iraner wären keine muslimischen, blutrünstigen, religiösen Terroristen, die von „Mullahs“ kontrolliert werden. Die Chinesen wären keine seelenlosen kommunistischen Roboter, die darauf aus sind, den Westen zu unterwerfen. Die Deutschen wären keine gehirngewaschenen Nazis, die wieder einmal verführt wurden; die Amerikaner wären keine ungebildeten, primitiven, unzuverlässigen Großmäuler, die die Welt erpressen; und schließlich wären die Briten keine Psychopathen aus dem Nebel von Albion, die immer noch die Welt beherrschen wollen.

Wir Menschen würden einfach zusammenleben, unsere Konflikte mit friedlichen Mitteln lösen und niemals auch nur daran denken, andere mit Tod und Zerstörung zu bedrohen, geschweige denn sie anzugreifen oder zu vernichten.

Ich bin mir sicher, dass, wenn ein weltweites Referendum abgehalten würde, diese einfache Weltordnung sicherlich Anklang finden würde – bei rund 99 % der Weltbevölkerung.

Der Traum wäre ein Paradies

Auch wenn die Chancen, diesen Traum zu verwirklichen, derzeit gering sind, ist es eine Freude, diesen Traum, dieses Ziel, zu beschreiben.

In Kriegszeiten erhöhen Länder ihre Verteidigungsausgaben auf astronomische Höhen. Wir befinden uns bereits im Krieg, und die Verteidigungsausgaben haben sich bereits vervielfacht. Würden diese Kosten wegfallen, könnten sich die Regierungen auf das konzentrieren, wofür die Menschen sie eigentlich gewählt haben: die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung durch Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung und so weiter.

In dieser idealen Welt gäbe es keine Sanktionen; der Warenhandel und der Geldfluss wären frei und ungehindert und somit weitaus effizienter und kostengünstiger. Jeder einzelne Mensch auf der ganzen Welt würde davon profitieren.

Länder wie Russland und der Iran würden plötzlich zu den reichsten Ländern der Welt werden – um uns nur auf zwei der größten unter den derzeitigen Kriegsparteien zu beschränken. Und genau das ist letztendlich einer der Hauptgründe, warum dieser Traum derzeit scheitert. Es heißt Neid – neben der Gier die stärkste Kraft im Menschen. Viele Menschen glauben, Neid sei ein Problem der unteren Schichten, die sich nach einem besseren Leben sehnen. Das ist jedoch nicht der Fall. Ich habe Milliardäre getroffen, die sich mit einem bloßen Nicken wirklich jeden materiellen Wunsch erfüllen könnten. Und doch beneideten sie diejenigen, die noch reicher waren. Pervers, aber wahr. Das gilt auch für die Superelite, die wir nie zu Gesicht bekommen. Menschen mit der größten Macht wollen automatisch auch die Reichsten sein, weil sie sonst befürchten, ihre Macht zu verlieren.

Die Machthaber streben nicht nach einer Traumwelt

Die Traumwelt der Mächtigen sieht anders aus; sie spiegelt sich in der aktuellen Situation wider. Einerseits verdienen sie Billionen mit Militärausgaben – ein Geschäft, das durch riesige Provisionen und Gewinnspannen gekennzeichnet ist. Eine Oase des Komforts, geschaffen für korrupte Wirtschaftsführer, Politiker, Politikanalysten, Lobbyisten und die Mainstream-Medien. Die von mir beschriebene Traumwelt würde das Ende dieses Geschäfts bedeuten. Dieses Geschäft ist so lukrativ, weil ein verschwindend kleiner Teil der Weltbevölkerung diese enormen Summen unter sich aufteilen kann, wobei genug übrig bleibt, um Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Medien zu bestechen.

Man schmiert diesen Damen und Herren nicht einfach die Hände, um einen Vertrag durch ein Gremium wie ein Parlament durchzubringen, denn Schmiergeld zu zahlen ist wie Mieten. Man muss weiterzahlen. Wenn man Menschen besticht und sie in die Wertschöpfungsketten integriert, kostet das weniger an Unterstützungsausgaben, Managementzeit und somit Geld. Junge Politiker werden mit Stipendien und hochbezahlten Scheinjobs gefördert, mit dem Versprechen, dass sie nach Erfüllung ihrer Aufgaben im politischen Amt einen weiteren Job bekommen, den sie ohne Hilfe niemals bekommen würden. Je dümmer die Person, desto geringer die Kosten.

Ein Paradebeispiel: Annalena Baerbock. Obwohl sie dumm wie Brot ist, „besuchte“ sie einige Monate lang London statt der London School of Economics (2004–2005), wurde Außenministerin (2021–2025), dann Präsidentin der UN-Generalversammlung (2025–2026) und ist nun Professorin für Berufspraxis an der Columbia University. Ihr Gehalt wird zwischen 250.000 und 400.000 Dollar liegen. Ich überlasse es der Fantasie des Lesers, sich auszumalen, wie der Präsident der Columbia University dazu überredet wurde, eine solche Person – die nicht einmal ihre eigene Muttersprache beherrscht – als Professorin einzustellen.

Das sind keine neuen Geschichten. Joschka Fischer, der die Schule abgebrochen hatte, wurde nach seiner Amtszeit als deutscher Außenminister und Vizekanzler (1998–2005) Gastprofessor an der Princeton University – ohne Abitur und ohne dass irgendwo auch nur der geringste Hinweis auf eine akademische Ausbildung – Lizenziat, Promotion oder Habilitation – zu finden war. Man müsste schon ein ziemlicher Zyniker sein, um zu glauben, dass diese Ehrung, zum Professor ernannt zu werden, irgendetwas mit der Bombardierung Serbiens zu tun hatte.

Viele Karrieren folgen demselben Muster: Je schwächer die Kandidaten sind, desto formbarer sind sie – und desto kostengünstiger ist es für ihre Förderer, ihre Ziele zu erreichen. Präsident Macron kannte den Begriff EBITDA nicht, als er 2008 bei Rothschild anfing; das ist so, als wüsste ein Maurer nicht, wie man eine Kelle hält. Obwohl er bereits nach zwei Jahren zum Partner befördert wurde, wurde seine Rolle bei großen Transaktionen bis zu diesem Zeitpunkt als „junior“ beschrieben: Er füllte Excel-Tabellen aus. Bei Rothschild dauert es in der Regel 7 bis 12 Jahre, um vom Einstiegslevel zum Partner aufzusteigen. Herr Macron erhielt die Auszeichnungen also, bevor er besondere Verdienste erbracht hatte. Dasselbe galt für Bundeskanzler Merz bei BlackRock.

So werden Karrieren in Europa – und auch in den USA – geschmiedet, um formbare und kontrollierbare Marionetten zu installieren, die ihren Marionettenmeistern folgen und in keiner Weise den Wünschen ihrer eigenen Bevölkerung dienen. Das ist auch der Grund, warum es völlig irrelevant ist, ob 99 % der Menschen Frieden und Wohlstand wollen. Wo würden wir landen, wenn das Pöbel das bekäme, was es will?

Wie wird man Traumzerstörer los?

Mit den richtigen Ressourcen und dem richtigen Team von Wissenschaftlern wäre es sicherlich machbar, die Menschen, die hinter den Kulissen arbeiten, ins Rampenlicht zu rücken, aber derzeit – aus reinem physischem Selbsterhaltungstrieb – sehen sich viele derjenigen, die über die intellektuellen Fähigkeiten dazu verfügen, außerstande zu handeln. Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema, doch die meisten stammen von unbekannten Autoren und sind somit eine leichte Beute für diejenigen, die solche Forschungen als Verschwörungstheorien abtun und die Autoren damit ins Abseits drängen.

Vor einigen Wochen traf ich mich zum Mittagessen mit einer Gruppe der herausragendsten und einflussreichsten geopolitischen Analysten des Westens. Während des Essens fragte ich, ob auch sie der Meinung seien, dass die Theorien über bestimmte Gruppen (den Deep State, die Rothschilds usw.) zutreffend seien: Die Antwort war ein klares Ja – von allen. Der Grund, warum keiner der führenden Köpfe – und genau das waren diese Teilnehmer – dieses Thema untersucht und es der Öffentlichkeit zur Kenntnis bringt, hat mit Selbsterhaltung zu tun. Es scheint noch nicht möglich zu sein, das Problem mit konventionellen wissenschaftlichen und journalistischen Methoden zu lösen – die Angst auf der einen Seite ist zu groß, und die Macht auf der anderen Seite ist ebenso gewaltig. Doch die Zeit wird kommen, da die Drahtzieher immer wieder Fehler begehen; siehe Epstein – „Concierge des Bösen“ – Gefährliche Fragen.

Mein Traum gleicht dem Paradies, doch die Realität ist ein Albtraum.

Fazit

Ich habe diesen Traum, von dem ich in diesem Artikel immer wieder gesprochen habe – den Traum vom Wohlstand für alle, den Traum von Gerechtigkeit. Und vor allem der Traum vom Frieden. Es war dieser Traum, der die Menschen immer wieder dazu inspirierte, sich zu erheben und zu kämpfen, selbst in den schlimmsten, dunkelsten Zeiten ihrer Geschichte.

Ob dies unter den Umständen möglich ist, die zumindest seit dem Zweiten Weltkrieg herrschen – mit nicht gewählten, geheimen Gruppen, deren Existenz man bestenfalls vermuten kann und die das Schicksal der Welt kontrollieren –, ist ungewiss. Wer hat die Kraft, den Mut und die Mittel, diese Monster, die das Licht meiden, ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit zu zerren und sie zur Rechenschaft zu ziehen?

Die Zeit läuft ab. Wenn beispielsweise die Europäer ihr Ziel erreichen und ein Krieg mit Russland ausbricht, wird es – laut Außenminister Lawrow – ein Krieg ganz anderer Art sein – und er wird kurz sein.

Ich appelliere an alle Entscheidungsträger im Westen, ihren Kriegswahn zu überdenken und endlich voll auf die Bremse zu treten – bevor die Straße vereist, jegliche Bremskraft verloren geht und die Narren am Steuer erst im Moment des Aufpralls erkennen, dass sie Idioten sind. Die Menschheit wird den Preis dafür zahlen.