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Der neue Netanyahu ist der alte Netanyahu
Naftali Bennet

Der neue Netanyahu ist der alte Netanyahu

Der israelische Besatzungspolitiker und kandidierender Premierminister Neftali Bennett lässt seinen offenen Islamhass und Islamfeindlichkeit freien Lauf, um sich dadurch das Amt des Premierministers zu sichern.

Wörtlich sagt er: „Ich habe in meinem Leben bereits viele Araber getötet und es gibt gar kein Problem damit.“

Neftali Bennett ist für seine fanatische und antiislamische Gesinnung bekannt. Er ist mindestens genauso skrupellos und unmenschlich wie Netanyahu. Er ist ein klarer Befürworter der Siedlungspolitik, war selbst mal Chef der politischen Vertretung jüdischer Siedler YeshaCouncil und verspricht in seiner Wahlkampagne den Siedlungsbau stärker und härter durchzusetzen. Die ethnischen Säuberungen gegen die Palästinenser sollen stärker forciert und die staatlichen Maßnahmen gegen sie intensiviert werden. „Solange ich irgendeine Macht und Kontrolle habe, werde ich nicht einen Zentimeter Boden des Landes Israel abgeben. Punkt“, sagte er in einem Interview im Februar dieses Jahres. Er fordere weitere Teile des Westjordanlandes ein und befürwortet die Todesstrafe für sich verteidigende Palästinenser, die sich gegen die unrechtsmäßigen Maßnahmen des Schreckens- und Apartheitsregimes wehren. Beim Vorgehen gegen Unrecht, wie bspw Mord, Raub und Folter seitens des israelischen Regimes wird die Todesstrafe gegen einem selbst, die gesamte Familie mitsamt Frauen, Kinder, Alte und alle Nachbarn im selben Block vollzogen wird.

Des Weiteren lehnt Bennett grundsätzlich in seiner Gier und seinem Wahn nach Mord an Muslimen einen Waffenstillstand mit den „palästinensischen Behörden“ ab. Bombardements auf den Gazastreifen, wie in den vergangenen Tagen werden klar befürwortet. Der Tod von Frauen und Kindern wird ohne Bedenken hingenommen.

Die Aussagen Bennets sind an Islamhass und Mordlust nicht zu überbieten. Offenkundig wird der Tod von Muslimen gefordert und verteidigt. Diese skandalösen Aussagen sorgen jedoch weltweit weder in der medialen Berichterstattung noch bei den Politikern für einen Aufschrei. Die schweigenden sind mit Schuld an den Tod der Unschuldigen. Wer nicht solche Kriegsverbrechen auf die politische Agenda setzt und in den Medien thematisiert, macht sich selbst schuldig am Blut der Unterdrückten durch die unbarmherzige Besatzung.