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Die Spritze für die Staatskünstler

Die Spritze für die Staatskünstler

«Jede Impfung zählt», «Last Call», «Schlussspurt». Mit solchen Sprüchen und dem Einsatz von ein paar Sängerinnen und Sängern werden vom 8. bis zum 14. November in der Schweiz zig Millionen Franken zum Fenster hinausgeworfen.

«Stephanie Heinzmann, Stress & Co. sollen an Open-Air-Konzerten die Impfbereitschaft ankurbeln. … Hat den Bundesrat das schlechte Gewissen gepackt? … Als Wiedergutmachung für entgangene Auftritte sind diese Bundesgagen untauglich. … Die Überzeugungsarbeit der Behörden hat ihre Reichweite erreicht. … Im schlechteren Fall dürfte die Kampagne von den Jüngeren als Anbiederung empfunden werden und eine Jetzt-erst-recht-nicht-Haltung befeuern.»

Das schreibt die NZZ. Ich teile deren Meinung.

Mit platten Marketingsprüchen von irgendwelchen Werbebüros erreicht man bei Menschen, welche ein funktionierendes Hirn unter ihrer Schädeldecke haben, keine Wirkung. Oder, wenn schon, dann das Gegenteil des Gewollten.

Der Kanton