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Ein Kommentar zu der Entwicklung in und um die Ukraine

Ein Kommentar zu der Entwicklung in und um die Ukraine

Da wir nun eine russische Militäroperation Russlands erleben, werde ich hier in einem Kommentar meine Gedanken dazu und zu den Gründen dafür darlegen.

Russlands Militäroperation hat mich nur bedingt überrascht. Noch vor zwei Tagen habe ich gedacht, und auch öffentlich gesagt, dass ich nicht an einen Krieg glaube. Aber das hat sich am Mittwoch geändert, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es so schnell gehen würde.

Der Grund dafür, dass ich zuvor nicht mit einem Krieg gerechnet habe, ist, dass ich nicht gedacht hätte, dass Kiew es darauf ankommen lässt. Putin hat in seiner Rede an die Nation zur Anerkennung der Donbass-Republiken deutlich gesagt, dass er Kiew auffordert, die Feindseligkeiten gegen den Donbass umgehend einzustellen, ansonsten trage Kiew die Verantwortung die Folgen. Das hat man in Kiew anscheinend für einen Bluff gehalten.

Dass Kiew die Lage so falsch eingeschätzt hat, wurde am Mittwoch deutlich. Die ukrainische Armee hat den Beschuss des Donbass nicht eingestellt, sondern massiv verstärkt. Es sind Zivilisten gestorben, es wurde teilweise die Strom- und Wasserversorgung beschädigt, in Donezk gab stellenweise kein fließendes Wasser und so weiter. Es gab sogar den Versuch einer Offensive an mindestens einer Stelle der Front.

Das hat die russische Geduld anscheinend beendet. Um zu verstehen, warum das so ist, müssen wir uns die Vorgeschichte anschauen.

Die Vorgeschichte

Die Vorgeschichte der heutigen Ereignisse geht zurück bis zum Ende der Sowjetunion. Der Westen hat sich als Sieger im Kalten Krieg gefühlt, es ging die Losung vom „Ende der Geschichte“ um, was bedeuten sollte, von nun an herrscht auf der Welt bis in alle Ewigkeit das System des Westens. Das mag man im Westen gut