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Ein Schweizer Beispiel, wie die Medien ‚kommunizieren‘

Die Mainstreammedien sind immer wieder aufschlussreich. So publizierte die Gratiszeitung „20-Minuten“ (nach eigener Darstellung das meist gelesene Blatt in der Schweiz) am 22. September einen Beitrag unter dem Titel „Skeptiker und Medien: die grosse Debatte“. Darin geht es um die Frage, ob „die Medien maßnahmenkritischen, impfskeptischen, gar extremistischen Gruppen zu viel Platz einräumen“ würden.

Der Beitrag besteht auf 2 vollen Seiten aus einer „Debatte“: Der Kommunikationswissenschaftler Marko Kovic, der in „20-Minuten“ regelmässig zu Wort kommt, liefert dazu in einem „Gastbeitrag“ die Steilvorlage: auf mehr als einer ganzen Seiten spricht er nicht weniger als 18 Mal von „extremen“ oder „extremistischen Massnahmengegnern“ und „Impfverweigerern“ und auch die Wörter „radikal“, „radikalisierter Kern“ oder „radikalisierter Kopf“ (gemeint ist damit Nicolas Rimoldi von der Bewegung „s’Mass isch voll“ der in einem Zürcher Cafe die Zertifikatspflicht missachtete und eine Busse kassierte) kommen darin mehrmals vor. Die regelmässigen Demonstrationen gegen die Massnahmen und das Covid-19-Zertifikat bezeichnet Kovic als „Pseudo-Events“, die oft gehörten Vergleiche mit Faschismus, diskriminierender Apartheit oder schlicht Diktatur als „historisch und philosophisch irrsinnig und moralisch pietätlos“ oder schlicht als „Bullshit“. Auch würden die Kritiker mit „demagogischer Rhetorik Wut und Hass säen“. Die Medien aber