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Eine Anklage ohne Beweise

Arzt stand vor Richter wegen „falscher“ Corona-Dispense. Grosssaal war übervoll, nur Staatsanwaltschaft fehlte – die wollte gar nicht anklagen.

Corona ist vorbei, und es ist verständlich, dass viele genug haben von diesem Thema.

Es ist aber nicht für alle vorbei, wie sich das deutlich am vergangenen Freitag, dem 23. August, gezeigt hat.

Es stand Dr. Andreas Heisler, allgemein von den Medien als „umstrittener Arzt“ bezeichnet, im Luzerner Hochdorf vor Gericht.

Der Vorwurf: Vorsätzliches Ausstellen von falschen Arztzeugnissen im Zusammenhang mit der Maskenpflicht in 22 Fällen.

Faszinierend war am Prozess einiges. Zum Beispiel, dass rund 500 Personen der öffentlichen Verhandlung beiwohnten, die deshalb in einem grossen Saal des örtlichen Kulturzentrums durchgeführt werden musste.