Bovaer-Katastrophe: Landwirt Wesley van Ruitenbeek verliert zwei Kühe – „Das ist nicht normal“
Mehrere niederländische Landwirte, die nach Dänemark ausgewandert sind, schlagen Alarm: Nach der Einführung des „klimafreundlichen“ Futtermittelzusatzes Bovaer seien zahlreiche Kühe krank geworden – einige sogar verendet.
Einer von ihnen ist Wesley van Ruitenbeek, Besitzer eines Milchviehbetriebs mit rund 200 Kühen und 160 Jungtieren. Seit dem 6. Oktober füttert er – wie viele andere Landwirte – das von der EU geförderte Mittel Bovaer, das die Methanemissionen von Rindern reduzieren soll.
Doch schon nach wenigen Tagen begann der Albtraum.
Plötzliche Krankheitswelle
Bereits nach einer Woche traten bei vielen seiner Tiere Euterentzündungen auf. Zunächst ahnte Wesley keinen Zusammenhang mit dem neuen Zusatzstoff. Doch nach rund zehn Tagen war fast jedes sechste Tier betroffen: 31 von 200 Kühen standen plötzlich auf der Krankenliste.
„Das ist in meinen Augen nicht normal – und auch nicht in den Augen des Tierarztes oder meines Futtermittelberaters“, sagt der Landwirt in einem Video, das von René Spang Jørgensen („Lille Hjælper“) veröffentlicht wurde.
Wesley stoppte daraufhin die Fütterung, rief seinen Tierarzt an – doch der riet ihm, „langsam aufzustocken“. Am selben Tag fiel die erste Kuh um, regungslos. Nur durch „viel Medizin“ konnte sie gerettet werden.
Wenige Tage später fand Wesley zwei weitere Kühe leblos im Stall.
„Ich konnte sie nicht mehr retten – ich musste sie erschießen“, sagt er. „Das ist wegen des Drecks, den ihr ins Futter mischt!“ habe er seinem Tierarzt entgegengeschleudert.
„Obligatorisch“ – trotz Todesfällen
Am 31. Oktober fiel eine vierte Kuh aus. Sie überlebte – doch das Maß war voll. Am 1. November zog Wesley die Reißleine:
„Ich füttere diesen Schlamassel nicht mehr“, erklärte er.
Als er dem Molkereikonzern Arla meldete, dass er Bovaer absetzt, bekam er eine klare Antwort:
„Das ist obligatorisch.“
Wesley konterte:
„Ich muss mich um meine Kühe kümmern. Ich füttere ihnen nichts, was sie krank macht.“
„Hört auf, diesen Bovaer-Scheiß zu füttern“
Für Wesley steht fest: Die Politik hat den Bezug zur Realität verloren.
„Meine Sorge ist, dass wir endlich aufhören können, diesen Bovaer-Scheiß zu füttern“, sagt er. „Ich hoffe, die Menschen wachen auf – und dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, endlich den Mut haben, ihre Fehler zuzugeben.“
Bislang haben FrieslandCampina und Edith Schippers, die Chefin von DSM-Firmen, die Bovaer herstellt, nicht auf die Vorwürfe reagiert.
Die Kühe fallen tot um! Nach dem „Anti Methan“ Futtermittel Mandat (Redacted – Deutsch v. Freie M.)
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