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George Orwells „1984“ wurde zur Blaupause für unsere dystopische Wirklichkeit

George Orwells „1984“ wurde zur Blaupause für unsere dystopische Wirklichkeit

on John W. Whitehead & Nisha Whitehead
Übersetzung©: Andreas Ungerer

„Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt – unaufhörlich.“ ~ George Orwell, 1984

28. Juni 2021, The Rutherford Institute
Mit Bedacht zu lesen: George Orwells (25. Juni 1903 – 21. Januar 1050) Fiktion ist zur Betriebsanleitung für den modernen, omnipräsenten Überwachungsstaat geworden.

Es ist nun über 70 Jahre her, daß Orwell – im Sterben liegend, von Fieber und blutigen Hustenanfällen geplagt und  von dem Drang getrieben, vor dem Aufstieg einer Gesellschaft zu warnen, in der zügelloser Machtmißbrauch und Massenmanipulation die Norm sind – in dem Roman 1984 den unheilvollen Aufstieg von allgegenwärtiger Technologie sowie von Faschismus und Totalitarismus beschrieben hat.

Wer hätte vorhersehen können, daß wir selbst, so viele Jahre nachdem Orwell die letzten Worte seines dystopischen Romans, „Er liebte den Großen Bruder“, schrieb, den Großen Bruder lieben würden.

Einer Zukunft oder einer Vergangenheit, in der Gedankenfreiheit herrscht, in sich die Menschen voneinander unterscheiden und nicht jeder für sich selber lebt – einer Zeit, in der es