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Indien verwandelt die COVID-App zur Ermittlung von Kontaktpersonen in ein „ausgeklügeltes Überwachungssystem“ im Stil, wie es das WEF wünscht.

Indien verwandelt die COVID-App zur Ermittlung von Kontaktpersonen in ein „ausgeklügeltes Überwachungssystem“ im Stil, wie es das WEF wünscht.

Ein weiterer Pluspunkt für die „Verschwörungstheoretiker“!

Indische Beamte wollen eine umstrittene COVID-19-App zur Vertragsverfolgung als Schlüsselkomponente für die Gesundheitsinfrastruktur des Landes nutzen.

Die App, Aarogya Setu, wurde 2020 vom indischen Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie entwickelt und war zunächst als „vorübergehende Lösung für ein vorübergehendes Problem“ beworben worden.

Die Regierung plant nun jedoch, die Nutzung der App auszuweiten, und ein hoher Beamter kündigte an, dass Aarogya Setu die einzige Gesundheits-App des Landes werden soll. Die Bürger können mit der App unter anderem Termine buchen.

Die Entscheidung folgt auf die Einführung von Aarogya Setu, die wegen der potenziellen Bedrohung des Datenschutzes und der Möglichkeit der Einmischung der Regierung in das Gesundheitswesen sehr umstritten war.

Die App speichert Standortdaten und erfordert einen ständigen Zugriff auf die Bluetooth-Verbindung der Nutzer. Die App rechtfertigt diese invasive Maßnahme damit, dass sie die Menschen darüber informiert, ob sie sich in der Nähe einer mit COVID-19 infizierten Person aufgehalten haben.

Die App ermöglicht es den Behörden, die gesammelten Informationen auf einen von der Regierung betriebenen „Server“ hochzuladen, der „die Daten an Personen weitergibt, die medizinische und administrative Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 durchführen“.

Eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der App besagt außerdem, dass der Nutzer „zustimmt und anerkennt, dass die indische Regierung nicht für … einen unbefugten Zugriff auf Ihre Daten oder deren Veränderung haftet“.

Trotz der invasiven Verfolgungsfunktion blieb Millionen von Menschen keine andere Wahl, als die App herunterzuladen, da die Regierung ankündigte, dass das Herunterladen der App sowohl für Regierungs- als auch für Privatangestellte verpflichtend sein würde. In einigen indischen Vororten wie Noida wurde das Herunterladen der App für alle Bewohner obligatorisch und es drohten sechs Monate Gefängnis, wenn sie dem nicht nachkämen.

Daraufhin kritisierte Rahul Gandhi, Vorsitzender der Kongresspartei, die App in einem Tweet als „ausgeklügeltes Überwachungssystem“:

Die Arogya Setu-App ist ein ausgeklügeltes Überwachungssystem, das ohne institutionelle Aufsicht an einen privaten Betreiber ausgelagert wurde – was ernste Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes aufwirft. Technologie kann dazu beitragen, dass wir sicher sind, aber die Angst darf nicht dazu genutzt werden, die Bürger ohne ihre Zustimmung zu überwachen.

Gruppen für digitale Rechte haben ebenfalls viele der Funktionen der App als problematisch bezeichnet, darunter das Software Freedom Law Centre, das erklärt, wie die Regierung die von der App gesammelten Daten mit „praktisch jedem, den sie will“ teilen kann.

Die MIT Technology Review bewertete die App ebenfalls mit einem von fünf Sternen, da sie Bedenken hinsichtlich der Datenspeicherung und der Erfassung unnötiger Informationen äußerte.

Obwohl die oben genannte Kritik die indische Regierung dazu veranlasste, den Quellcode der App zu veröffentlichen, behaupten unabhängige Technologieexperten, dass der serverseitige Code noch nicht veröffentlicht wurde.

Die indische Regierung ist auch dabei, ihre COVID-19-Impfwebsite, CoWIN, umzugestalten, um das universelle Impfprogramm des Landes zu unterstützen.

Die Nachricht kommt inmitten der Besorgnis im Westen darüber, dass digitale Identitäts- und Zahlungsplattformen genutzt werden, um bestimmte politische Agenden voranzutreiben, die von linksgerichteten Gruppen wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF) favorisiert werden.