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Israel untersucht Zusammenhang zwischen Pfizer-Spritze und den Herzproblemen

Israel untersucht Zusammenhang zwischen Pfizer-Spritze und den Herzproblemen

Ein unveröffentlichter Bericht des israelischen Gesundheitsministeriums zeigt, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs von Pfizer und Dutzenden von Fällen von Myokarditis, einer Entzündung des Herzmuskelgewebes, bei Männern gibt. So schreibt The Times of Israel.

Die Forscher, hochrangige Beamte des Gesundheitsministeriums, sind sehr besorgt. In Israel wurden 62 Fälle von Myokarditis nach Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Pfizer gemeldet. 56 Fälle traten nach der zweiten Dosis auf. Männer unter 30 Jahren waren von dieser Nebenwirkung besonders betroffen.

Sechzig Patienten konnten behandelt werden. Die restlichen zwei Patienten, die vor der Impfung bei guter Gesundheit waren, starben. Es waren eine 22-jährige Frau und ein 35-jähriger Mann. Die Ergebnisse wurden mit Pfizer geteilt, die sagten, sie würden „die Daten untersuchen“. Die Daten wurden auch an die US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC weitergeleitet.

Pfizer gab an, das solche Vorfälle bisher nicht vorgefallen sind, was aber laut den Forschern damit zu tun haben könnte, dass in anderen Ländern relativ wenige junge Menschen geimpft wurden.

Israel plant, bald mit der Impfung von Kindern unter 16 Jahren gegen Corona zu beginnen. Fünf Millionen Israelis haben nun beide Dosen erhalten.

„Und da rollt schon die nächste Leiche aus dem Schrank“, antwortet der Neurologe Jan Bonte auf den Nachrichtenbericht. „Die Entwicklung einer Myokarditis nach dem Impfstoff von Pfizer. Wiederum bei jungen Männern unter 30, die nichts von dem Virus zu befürchten hatten.“