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Kanadischer Gesundheitschef: Abriegelungen sind dazu da, die Verbreitung von „Fehlinformationen“ zu stoppen

Kanadischer Gesundheitschef: Abriegelungen sind dazu da, die Verbreitung von „Fehlinformationen“ zu stoppen

Die Sperren dienen weniger dazu, die Ausbreitung von Corona zu verhindern, als vielmehr die Verbreitung von „Fehlinformationen“ zu unterbinden, so der Gesundheitschef der kanadischen Provinz Nova Scotia.

Chief Medical Officer Robert Strang gab auf einer Pressekonferenz im Mai zu, dass der Hauptzweck der strengen Abriegelungen in Kanada nicht der Schutz der öffentlichen Gesundheit ist, sondern die Einschränkung des freien Informationsflusses.

Strang wurde gefragt, ob das damals geltende Verbot von öffentlichen Versammlungen noch notwendig sei. Der Gesundheitschef entgegnete, dass das Zusammentreffen großer Gruppen von Menschen immer noch Risiken birgt.

„Aber der andere Grund für das Verbot ist, Gruppen daran zu hindern, absichtlich falsche Informationen zu verbreiten“, sagte Strang. Solche Informationen, sagte er, stellen ein „Risiko“ für die Bevölkerung dar. „Es ist sicherlich auch notwendig, diese Fehlinformationskampagne einzudämmen.“

Mit anderen Worten: Bei den Sperrungen geht es nicht mehr um die Gesundheit. Es geht darum, Kontrolle auszuüben.

Ende letzten Monats hob der Oberste Gerichtshof von Nova Scotia das Verbot von Demonstrationen und großen Versammlungen auf.