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Königin in den Niederlanden schwärmt vom digitalen Geld: Politiker verlangen nun Antworten

Königin in den Niederlanden schwärmt vom digitalen Geld: Politiker verlangen nun Antworten

Anfang des Monats forderte Königin Maxima auf einer Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington die Einführung einer digitalen Währung, die es der Regierung ermöglichen würde, das Verhalten der Bürger vollständig zu kontrollieren.

Laut Maxxima könnte digitales Zentralbankgeld eine vielversprechende Möglichkeit sein, Finanzdienstleistungen für alle Menschen auf der Welt zugänglicher zu machen.

Mit einem solchen digitalen Euro könnten wir dann die gleichen Zahlungen vornehmen wie heute mit einer Debitkarte, aber in der neuen Situation gäbe es keine Rolle mehr für normale, kommerzielle Banken im Zahlungsverkehr.

Maxima sagte, dass digitales Geld viele Vorteile mit sich bringen könnte. So könnten unter anderem die Transaktionskosten gesenkt werden, sagte sie.

Der Finanzjournalist Arno Wellens nannte Maximas Plädoyer „einen schweren Angriff auf die Demokratie“. „Was hat diese Person vor?“, fragte er.

Der FVD-Abgeordnete Pepijn van Houwelingen stellte als Reaktion auf die Rede von Königin Maxima parlamentarische Anfragen. Er möchte von Ministerpräsident Rutte wissen, ob ihm bewusst ist, dass digitales Geld über Zentralbanken im Allgemeinen und der digitale Euro im Besonderen umstritten sind.

Er fragt Rutte auch, ob er zustimmt, dass politisch umstrittene Äußerungen von Mitgliedern der königlichen Familie nicht gut mit der verfassungsmäßigen Rolle des Königs in unserem Verfassungssystem vereinbar sind.

„Digitales Geld, das von einer Zentralbank ausgegeben wird, ist umstritten. Nicht nur für das Forum für Demokratie, sondern auch für andere Parteien. Doch Königin Maxima macht sich dafür stark, notabene in Zusammenarbeit mit dem höchst umstrittenen WEF. Das sollte nicht sein“, betonte Van Houwelingen.

Digitales Geld, das von einer Zentralbank ausgegeben wird, ist umstritten. Nicht nur für das Forum für Demokratie, sondern auch für andere Parteien. Doch Königin Máxima macht sich dafür stark, notabene in Zusammenarbeit mit dem höchst umstrittenen WEF. Das sollte nicht sein. Die FVD stellt daher parlamentarische Anfragen: