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Gedenkfeierlichkeiten im Gedenkgarten auf dem Platz Saint-Gervais.

Lügen als Waffe der Regierung

Thierry Meyssan

Die französischen Behörden haben eine Gedenkfeier der Anschläge vom 13. November 2015 abgehalten. Präsident François Hollande und seine Freunde tun alles, um die Wahrheit vor ihrem Volk zu verbergen. Wenn es ihnen dabei wohl gelungen ist, ihre Fehler zu verbergen, indem sie ihren Mitbürgern die Wahrheit vorenthielten, haben sie ihnen damit die Möglichkeit genommen, sich wieder aufzurichten.

Frankreich ist ein sehr seltsames Land. Um die Bevölkerung in den Schlaf zu wiegen, feiert man gerne ihr Unglück. Am 13. November 2025 feierte Frankreich den zehnten Jahrestag der Attentate vom 13. November 2015, als Terroristen in sechs Angriffen, im Stade de France (Saint-Denis), auf Pariser Café-Terrassen und im Bataclan 133 Menschen massakrierten und 413 andere verletzten.

In seiner Rede deklamierte Präsident Emmanuel Macron „diese quälende Frage: Warum? Man möchte einen Sinn in dem finden, was passiert ist (…) Nein, es hat keinen Sinn, keine Rechtfertigung für euren Schmerz. Es wird nie einen geben. »