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„Migrations-Dschihad“: Ex-Muslim warnt vor einer Strategie, die ihm schon als Kind vermittelt wurde

Ein ehemaliger Muslim, der später zum Christentum konvertierte, berichtet in einem Interview mit GB News über seine Verhaftung, seine Flucht aus seinem Heimatland und über Inhalte, die ihm bereits als Kind in der Schule vermittelt worden seien. Dabei spricht er unter anderem über das Konzept eines sogenannten „Migrations-Dschihad“, über den Umgang mit Islamkritik und über seine Sorge um die Meinungs- und Gewissensfreiheit im Westen.

In einem Interview mit GB News schildert AJ, ein ehemaliger Muslim, der inzwischen zum Christentum konvertiert ist, seine persönliche Geschichte. Er berichtet über seine Haftstrafe, seine spätere Flucht aus seinem Heimatland und darüber, welche religiösen und politischen Vorstellungen ihm bereits als Kind vermittelt worden seien.

Inhaftiert, weil er seinem Glauben den Rücken kehrte

AJ wandte sich vom Islam ab und konvertierte zum Christentum. Nach seinen Angaben führte diese Entscheidung in seinem Heimatland zu seiner Verhaftung und Inhaftierung. Erst später sei es ihm gelungen, das Land zu verlassen.

Seine Geschichte steht nach Darstellung des Artikels stellvertretend für ein Problem, mit dem Menschen konfrontiert sein können, die den Islam verlassen. Sogenannte Apostaten sind in verschiedenen Ländern gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt und teilweise auch strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt.

Was AJ als Kind über den „Migrations-Dschihad“ gelernt haben will

Besonders ausführlich spricht AJ in dem Interview über den Begriff „Migrations-Dschihad“. Nach seiner Darstellung handele es sich dabei nicht um einen obskuren Begriff extremistischer Randgruppen, sondern um ein Konzept, das ihm gemeinsam mit anderen Kindern bereits in der Schule vermittelt worden sei.

AJ führt dieses Konzept auf die Hidschra des Propheten Mohammed zurück, also dessen Auswanderung mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina.

Nach seiner Darstellung ließen sich Mohammed und seine Anhänger dort zunächst als Vertriebene nieder und schlossen Bündnisse mit lokalen Stämmen. Innerhalb weniger Jahre hätten sich die politischen Machtverhältnisse jedoch grundlegend verändert. Mohammed und seine Anhänger hätten die Kontrolle übernommen und mehrere gegnerische oder konkurrierende Stämme ausgeschaltet.

AJ interpretiert dieses historische Muster als eine Art Blaupause, die seiner Ansicht nach bis heute bewusst nachgeahmt werde: zunächst in eine andere Gesellschaft einwandern, dort dauerhaft Fuß fassen und anschließend die politischen und kulturellen Verhältnisse schrittweise verändern.

„Islamophobie“ als Schutzschild gegen Kritik

AJ äußert sich in dem Gespräch auch ausführlich zum Begriff „Islamophobie“.

Seiner Ansicht nach sei dieser Begriff nicht einfach organisch aus gesellschaftlichen Debatten entstanden, sondern gezielt konstruiert worden, um islamische Lehren gegen inhaltliche Kritik abzuschirmen.

Wer politische Aspekte des Islam, die Stellung von Frauen oder den Umgang mit Menschen hinterfrage, die den Islam verlassen, laufe nach seiner Darstellung Gefahr, mit dem Begriff „islamophob“ belegt zu werden. Dadurch werde Kritik nicht mehr inhaltlich beantwortet, sondern moralisch delegitimiert. Kritiker könnten auf diese Weise gesellschaftlich unter Druck gesetzt und letztlich zum Schweigen gebracht werden.

AJ wirft westlichen Gesellschaften vor, diesen Mechanismus unter den Schlagworten Multikulturalismus und Toleranz selbst zu unterstützen.

Dabei stellt er eine grundsätzliche Frage: Wie konsequent ist eine Gesellschaft, die uneingeschränkte Toleranz gegenüber einer Ideologie fordert, wenn diese selbst gegenüber Andersdenkenden oder Abtrünnigen keine vergleichbare Toleranz kennt?

Gewissensfreiheit im Westen unter Druck

Einer der eindringlichsten Teile von AJs Schilderungen betrifft nicht sein Herkunftsland, sondern Großbritannien und darüber hinaus die westlichen Gesellschaften insgesamt.

AJ befürchtet, dass Gewissensfreiheit und Meinungsfreiheit zunehmend unter Druck geraten. Dabei gehe es seiner Ansicht nach nicht ausschließlich um staatliche Gesetze oder direkte Verbote.

Mindestens ebenso problematisch sei ein gesellschaftliches Klima der Selbstzensur. Journalisten, Politiker und Wissenschaftler würden bestimmte Themen seiner Auffassung nach vermeiden, nicht unbedingt weil sie diese für unbedeutend hielten, sondern weil sie soziale, berufliche oder persönliche Konsequenzen befürchteten.

Genau darin sieht AJ eine besondere Gefahr.

Wenn kontroverse Fragen nicht mehr offen diskutiert würden, entstehe ein gesellschaftliches Vakuum. Dieses werde anschließend von politischen oder religiösen Kräften gefüllt, die selbst kein Interesse an einer offenen Auseinandersetzung oder an kontroversen Debatten hätten.

Seine Warnung richtet sich deshalb nicht nur gegen bestimmte religiöse oder politische Strömungen, sondern gegen eine Entwicklung, in der Menschen aus Angst vor Konsequenzen beginnen, ihre eigenen Überzeugungen nicht mehr öffentlich auszusprechen.

Für AJ steht damit mehr auf dem Spiel als eine Debatte über Religion oder Migration. Im Zentrum steht für ihn die Frage, ob westliche Gesellschaften bereit sind, Meinungsfreiheit, Gewissensfreiheit und offene Kritik auch dann zu verteidigen, wenn die betreffenden Themen politisch und gesellschaftlich besonders sensibel sind.