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Mitten in der «vierten Welle»: weitere 800 Intensivbetten weniger
Ryan McVay | Credit: Getty Images

Mitten in der «vierten Welle»: weitere 800 Intensivbetten weniger

Das ist die Realität in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen. Gleichzeitig schüren Politiker und Medien die Angst vor einer Überlastung. – Von Sören Nyländer

Die Entwicklung der Anzahl Covid-19-Patienten zeigt, dass die Patientenzahlen deutlich zurückgehen. Genauso wie die Covid-19-«Fälle» seit der 47. Kalenderwoche wieder rückläufig sind, nimmt auch die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten bereits wieder ab. Die vierte «Welle» erreichte ihren Höhepunkt noch bevor verschärfte Massnahmen eingeführt waren.

So war es schon bei der «dritten Welle»: Auch damals wurde die sogenannte «Bundesnotbremse» nach den Osterferien am 22. April 2021 beschlossen. Was die Auslastung der Spitäler anbelangt, war die Ausgangslage auch damals klar: Der Höhepunkt der «dritten Welle» wurde nämlich bereits vor Ostern erreicht. Und was ist seither geschehen? Seit dem 4. August 2020 bis heute wurden 10’063 oder 25 Prozent aller Intensivbetten stillgelegt. Trotzdem standen am 19. Dezember 2021 noch immer 11’023 freie Betten zur Verfügung; das sind rund 37 Prozent aller verfügbaren. 4621 der aktuell 19’112 Intensivbetten werden von Covid-Patienten belegt, also etwa ein Viertel.