Unabhängige Analysen und Informationen zu Geopolitik, Wirtschaft, Gesundheit, Technologie

Neue US-Strategie: Priorität gilt Lateinamerika, Verbündete sollen mehr zahlen und leisten

Die Entwicklung in der Weltpolitik zwingt die USA dazu, ihr sicherheitspolitisches Vorgehen zu ändern. Von nun gilt die oberste Priorität nicht mehr dem indopazifischen Raum, sondern Lateinamerika.

Alex Männer

Angesichts des globalen geopolitischen Umbruchs haben die Vereinigten Staaten Schlüsse aus den vielen Misserfolgen ihrer vorherigen Politik gezogen und eine neue „Nationale Sicherheitsstrategie“ auf den Weg gebracht. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump präsentierte am 4. Dezember das entsprechende Dokument, das nur 33 Seiten umfasst und dem monatelange Verhandlungen innerhalb der US-Führung vorausgegangen waren.

Die Nationale Sicherheitsstrategie gilt dabei nicht nur als dass wichtigste sicherheitspolitische Konzept der USA, sondern ist zugleich die programmatische Grundlage für die Politik der Trump-Administration. Diese zielt darauf ab, die US-amerikanischen Sicherheitsinteressen etwa durch die Sicherung der Grenzen, die Wiederbelebung der US-Wirtschaft und die Einmischung in internationale Angelegenheiten zu stärken sowie alle Kräfte zur Lösung von globalen