Auf der 21. Anti-Zensur-Konferenz (AZK) sprach der US-amerikanische Ökonom und Technokratie-Experte Patrick Wood in einem Interview mit Moderator Dan über die Gefahren der künstlichen Intelligenz (KI) und die zunehmende Technokratisierung der Gesellschaft. Wood, ein führender Kritiker der Trilateralen Kommission und der Agenda 21, beleuchtete die Verflechtungen von KI, Überwachung und globaler Kontrolle sowie die Rolle von Akteuren wie Robert F. Kennedy Jr., Donald Trump und Elon Musk. Der folgende Artikel fasst die zentralen Themen des Interviews zusammen und zeigt, wie Technokratie die Welt verändert – und was der Einzelne dagegen tun kann.
Technokratie: Ein Jahrhundert altes Konzept mit moderner Wirkung
Patrick Wood erklärte, dass die Idee der Technokratie ihren Ursprung in den 1930er Jahren an der Columbia-Universität in New York hat. Dort entwickelten Ingenieure und Wissenschaftler ein ressourcenbasiertes Wirtschaftssystem, das auf der Kontrolle von Energie und Ressourcen basiert. Dieses Konzept wurde später unter Begriffen wie „Agenda 21“, „Agenda 2030“ oder „Nachhaltige Entwicklung“ von der Trilateralen Kommission als „Neue Internationale Wirtschaftsordnung“ weiterentwickelt.
Wood betonte, dass die Technokratie nicht nur ein ökonomisches Modell ist, sondern ein System des „Social Engineering“, das darauf abzielt, menschliches Verhalten durch Manipulation zu steuern. Ein zentraler Aspekt ist die Aneignung globaler Ressourcen durch Eliten. Er verwies auf Zbigniew Brzezinski, der in seinem Buch Zwischen zwei Zeitaltern (1970) die „technotronische Ära“ beschrieb – ein Synonym für Technokratie. Brzezinski und David Rockefeller sahen darin eine Möglichkeit, globale Ressourcen unabhängig vom Geldsystem zu kontrollieren. Dieses Ziel spiegle sich in Klaus Schwabs berüchtigter Aussage wider: „Im Jahr 2030 wirst du nichts besitzen und trotzdem glücklich sein.“
Digitale Versklavung: Die Rolle von KI und Überwachung
Wood warnte vor einer drohenden „digitalen Versklavung“, insbesondere in den USA. Er kritisierte Pläne von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., bis 2029 jedem Amerikaner ein tragbares Gesundheitsgerät vorzuschreiben, das Daten an die Cloud übermittelt. Solche Technologien seien Teil eines umfassenden Überwachungssystems, gesteuert durch KI.
Er zog Parallelen zum Patriot Act und wies auf Trumps „Big Beautiful Bill“ hin, der Milliarden für KI-basierte Überwachungssysteme bereitstellt. Unternehmen wie Palantir spielten eine Schlüsselrolle, indem sie Datenströme von Regierungsbehörden in KI-Datenbanken integrieren. Die Migrationskrise werde als Vorwand genutzt, um den Überwachungsstaat auszubauen – u. a. durch eine massive Budgetaufstockung der Einwanderungsbehörde ICE, deren 170.000 Beamte das Land mit KI-gestützten Methoden durchkämmen sollen.
Die Trilaterale Kommission und Jeffrey Epstein
Ein brisanter Punkt war Woods Bezug zur Trilateralen Kommission und Jeffrey Epstein. Wood behauptete, Epstein – ein Mitglied der Kommission – habe als „Erpressungskünstler“ agiert und sei von den Eliten geschützt worden. Die Unterdrückung der Epstein-Akten zeige, wie tief der Einfluss der Kommission auf staatliche Institutionen wie das Justizministerium reiche.
KI als spirituelle Bedrohung
Wood sprach auch von spirituellen Gefahren der KI. Er verglich sie mit einem modernen Götzen, der sprechen, hören und in allen Sprachen kommunizieren könne – eine potenzielle religiöse Bedrohung, die Menschen in Begeisterung oder Abhängigkeit binde. KI könne als Werkzeug des Antichristen dienen, um weltweite Kontrolle zu etablieren.
Was kann der Einzelne tun?
Wood betonte die Bedeutung lokaler Aktionen. Bürger sollten sich vernetzen, um die Einführung technokratischer Maßnahmen zu hinterfragen. Technologien, die zur Versklavung führen, sollten bewusst verweigert werden. Widerstand müsse auf kommunaler Ebene beginnen, da Städte weltweit bereits von technokratischen Programmen durchdrungen seien.
Fazit
Patrick Wood warnte eindringlich vor der zunehmenden Technokratisierung und digitalen Versklavung. Die Verflechtung von KI, Überwachung und globaler Ressourcenkontrolle, orchestriert von Eliten wie der Trilateralen Kommission, bedrohe Freiheit und Souveränität weltweit. Die Lösung liege in lokalem Widerstand und kritischer Auseinandersetzung mit Technologie. Weitere Informationen bietet Wood auf technocracy.news/de.

