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Proxys des Iran drohen mit Blockade im Roten Meer

Um Teheran zu unterstützen, könnten die proiranischen Huthi-Rebellen die Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer blockieren. Es wäre eine weitere asymmetrische Antwort der Iraner auf Angriffe der USA.

Alex Männer

Der Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sowie Israel eskaliert immer weiter und zieht neue Akteure aus der Golfregion hinein. Denn wie die letzten Ereignisse aufzeigen, bekommt Teheran bereits seit Tagen militärische Unterstützungvon der sogenannten Bewegung der Huthi aus dem Jemen im Süden der arabischen Halbinsel.

Die jemenitischen Huthi, die seit mehr als 20 Jahren Kämpfe um ihren schiitischen Glauben führen und heute große Provinzen im Westen des vom Bürgerkrieg gebeutelten Krisenlandes kontrollieren, gelten allgemeinhin als „Proxys“ des Iran. Sie sind ideologisch und politisch eng mit dem Iran verbunden und haben sich mit dessen Hilfe in den vergangenen Jahren erfolgreich der Intervention Saudi-Arabiens