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Rubios Rede dämpfte Europas Sorgen und säte zugleich neue Zweifel

US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte in München mit blumigen Worten und tiefen Griffen in die kulturelle, religiöse und historische Verbundenheit die transatlantische Einheit. Dennoch hat seine Rede in vielen europäischen Hauptstädten skeptische Resonanz hervorgerufen.

Von Rainer Rupp

Als Marco Rubio am 14. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz ans Rednerpult trat, war die Erwartung in Europas Hauptstädten klar: Nach Monaten transatlantischer Spannungen sollte er die Wogen glätten. Tatsächlich klang seine Botschaft versöhnlich. Die Vereinigten Staaten, so Rubio, seien ein „Kind Europas“ und aus europäischer Kultur hervorgegangen. Und: „We belong together – wir gehören zusammen.“